TV Tipps - Die schönsten Reisesendungen

DO 28. Februar 
ARTE um 19:30 Uhr: Mosambik 

FR 01. März 
HR - Fernsehen um 14:30 Uhr: Melbourne 

SA 02. März 
ARTE um 09:40 Uhr: Rumänien 

SO 03. März 
BR – Fernsehen um 16:15 Uhr: Malawi 

MO 04. März 
ARTE um 12:05 Uhr: Kanada 

DI 05. März 
ARTE um 18:25 Uhr: Madagaskar 

MI 06. März 
ARTE um 16:55 Uhr: Frankreich 

DO 07. März
3SAT um 15:30 Uhr: Mongolei 

FR 08. März 
HR – Fernsehen um 14:30 Uhr: New Orleans 

SA 09. März 
ARTE um 19:30 Uhr: China 

SO 10. März 
WDR – Fernsehen um 20:15 Uhr: Kleverland und Gelderland 

MO 11. März 
ARTE um 18:20 Uhr: Asien 

DI 12. März 
HR - Fernsehen um 14:30 Uhr: Bora Bora & Tahiti 

MI 13. März 
WDR - Fernsehen um 15:15 Uhr: Highlands 

ARTE am DO 28. Februar um 18:30 Uhr 
Mosambik: Leben in der Lagune - Die Pomene-Lagune an der Ostküste
Mosambiks ist einer der schönsten Orte dieses südostafrikanischen Landes. Eine strahlend weiße Sandbank erstreckt sich zwischen dem Indischen Ozean und dichten Mangrovenwäldern. Der Mondzyklus und die Gezeiten bestimmen das Leben in dem kleinsten Naturreservat Mosambiks, das eine einzigartige Fauna und Flora beherbergt. Bewahrt wurde dieser Mikrokosmos dank seiner isolierten Lage. Ab 1977 wütete mehr als 25 Jahre ein entsetzlicher Bürgerkrieg im Land, der auch in der Region der Pomene-Lagune zahlreichen Menschen das Leben kostete und andere zur Flucht zwang. Als Folge des Krieges blieben auch die Besucher aus. Heute jedoch zieht die Region immer mehr Menschen an, und das Ökosystem droht aus den Fugen zu geraten. Was wird aus dem kleinen Paradies am Indischen Ozean werden? 

HR – Fernsehen am FR 01. März um 14:30 Uhr 
Melbourne – Australiens neue Boomtown 
Ein britisches Wirtschaftsmagazin kürte Melbourne 2011 zur lebenswertesten Stadt der Welt, bereits vorher landete die Hauptstadt des kleinen australischen Bundesstaates Victoria bei Umfragen auf den vorderen Plätzen. Woran liegt das? In rund 200 Jahren Stadtgeschichte ist Melbourne zu einer Millionenmetropole angewachsen, Bürotürme dominieren die Innenstadt. An hektischem Großstadtleben haben die Melbourner jedoch kein Interesse. Das Lebensgefühl ist eher ein entspanntes. In puncto Lebensqualität hat die Stadt in den letzten 20 Jahren mächtig zugelegt. In kleinen dunklen Gassen, wo früher Waren angeliefert wurden und Mülleimer standen, sorgen heute Läden und Lokale für Leben. Viele Gassen sind echte Sehenswürdigkeit geworden - dank ausgefallener Straßenkunst. Ungewöhnlich ist auch das Wetter. Im Gegensatz zu anderen, eher heißen und trockenen australischen Regionen, ist das Klima hier fast mitteleuropäisch. Der Film von Stephan Düfel zeigt Einheimische in ihrem täglichen Leben - darunter Köche, Künstler, Straßendichter oder eine Tänzerin, die versucht, Frauen die Kunst des Verführens zu lehren. Die Männer spielen lieber Australien Football oder Trugo, eine Sportart, die von Bahnarbeitern erfunden wurde. Dann gibt es noch die unglaubliche Natur: Direkt vor den Toren der Stadt liegen beeindruckende Landschaften mit unverbauten Küstenstrichen, gewaltigen Steilklippen und großen, nach Eukalyptus duftenden Regenwäldern. Wer Tiere wie Pinguine, Koalabären oder Kängurus in freier Wildbahn erleben will, wird mit ein wenig Glück nur ein, zwei Autostunden von Melbourne entfernt fündig. 

ARTE am SA 02. März um 09:40 Uhr 
Die letzten Köhler von Rumänien 
Die Karpaten erstrecken sich über einen Großteil Rumäniens. Wie ein großer, dicker Mantel bedeckt der Wald diese sagenumwobene Gebirgslandschaft. Mit seinen Tausenden Hektar bildet er eine wahre Schatzkammer, für den sich nun auch ausländische Investoren interessieren. In der Sommerhitze holen zwei Männer, umgeben von Glut und Feuer, Kohle aus einem noch nicht ausgebrannten Meiler. Sie tragen keinen Schutz vor dem ständigen Rauch und den giftigen Staubteilchen. Lajos Balint ist 58 Jahre alt. Sein ganzes Leben hat er nichts anderes gemacht, als Holz in Kohle verwandelt. Die Köhler Rumäniens sind die Ärmsten der Armen, stehen in der Hierarchie der Landbevölkerung ganz unten, obwohl sie Meister und Könner sind. Einen fünf Meter hohen Meiler wochenlang am Brennen zu halten, erfordert viel Erfahrung, physikalisches Wissen und Mut. Tag und Nacht muss das Ungetüm bewacht, Luft zugeführt oder versperrt werden, denn das Feuer darf nicht mit einer offenen Flamme brennen. Nur so entsteht nach Wochen die begehrte Holzkohle. Die landet überwiegend auf den westeuropäischen Grillpartys, ohne dass irgendjemand weiß, woher sie kommt und wer sie unter welchen erbärmlichen Bedingungen hergestellt hat. Mitten in Europa führen die Köhler ein bettelarmes und schweres Leben jenseits aller Vorzüge der Moderne und immer begleitet von der Frage, wie lange man dieses Leben überhaupt aushält. 

BR – Fernsehen am SO 03. März um 16:15 Uhr 
Malawi 
Malawi - Bäume, die auf dem Kopf stehen, Fahrradtaxis und ein See, der beim Überleben hilft: Der Blick in die idyllische Landschaft ist trügerisch, denn das Leben der Menschen ist hart und entbehrungsreich. Malawi ist eines der kleinsten Länder Afrikas - und auch eines der ärmsten. Doch obwohl der Mangel vielerorts sichtbar ist - sogar Brennholz gibt es zu wenig - sind die Menschen stolz, aufgeschlossen und freundlich. Kein Wunder, das Malawi auch „Das warme Herz Afrikas“ genannt wird. Geprägt wird das Land im Südosten des südafrikanischen Kontinents von Wasser, genauer gesagt von einem See: Der Malawisee ist der drittgrößte See Afrikas, fast 600 Kilometer lang und bis zu 80 Kilometer breit. Und von einer ursprünglichen Natur und Landschaft, die unterschiedlicher nicht sein könnte: von Gras- und Steppenland über Regenwald und Teeplantagen bis eben zum großen See mit seinen Bade-und Freizeitmöglichkeiten. Und seinem enormen Fischreichtum mit allein 700 Buntbarscharten. 

ARTE am MO 04. März um 12:05 Uhr 
Québec 
Die Provinz Québec im Osten Kanadas ist die größte Provinz des Landes und gleichzeitig das größte zusammenhängende französischsprachige Gebiet. Jahrhundertelang war Québec eine französische Kolonie namens Neufrankreich. Noch heute unterscheidet nicht nur die Sprache die Region vom Rest Kanadas. Auch die Einwohner sehen sich selbst in erster Linie als "Québécois" und nicht als Kanadier. Québec ist waldreich, menschenleer und viermal so groß wie Deutschland. Es gibt hier mehr als eine Million Seen und Flüsse. Der Sankt-Lorenz-Strom ist die Lebensader der Provinz. Kapitän René Hardy von der Küstenwache muss dafür sorgen, dass der Strom schiffbar bleibt. Mit Ultraschall durchkämmt sein Trupp von Flussvermessern die Fahrrinne nach Felsbrocken und Unterwasserdünen. Währenddessen schmettert Schiffskoch Mathieu "Caruso" Doré Elvis-Songs und bereitet feinste französische Leckerbissen zu, zum Beispiel Schnecken in Sahnesoße. Québec ist außerdem das Land der Liebe. Sterneköchin und Stadtkind Nancy Hinton beispielsweise zog es zu Kräutersammler François Brouillard in sein Haus am Fluss. Dort hat sie ein Restaurant eröffnet. Schauspielschüler André schreibt seiner Angebeteten einen Liebesbrief in drei Farben auf die Fenster ihrer Wohnung. Und Cidrehersteller Michel Jodoin hat einen Geheimtipp für alle Verliebten: Sein Rosé-Cidre nach Champagner-Art bringt die Augen der Frauen zum Leuchten. 

ARTE am DI 05. März um 18:25 Uhr 
Madagaskar – Du Schöne 
Madagaskar, "La Grande Ile", ist größer als Frankreich und fast ein eigener kleiner Kontinent. Erst vor 2.000 Jahren wurde die Insel besiedelt. Die unterschiedliche Herkunft der madagassischen Stämme ist bis heute in ihren Lebensarten und ihren Traditionen spürbar. Tief berührt und vielleicht auch eingeschüchtert von der eindrucksvollen, ungezähmten Wildnis, integrierten die Neuankömmlinge die Natur in ihre Religion und Mythologie. Viele Seen, Bäume, Berge, Landschaften und Tiere gelten als heilig oder "fady", also unantastbar. Im dicht bevölkerten Madagaskar gib es immer noch Gebiete fernab von Straßen und modernen Kommunikationsmitteln, die sich ihre wilde Ursprünglichkeit bewahrt haben. So kann man den unheimlichen Schreien der Lemuren lauschen, putzige Kattas mit ihren geringelten Schwänzen beobachten und sich über die seltsamen Chamäleons wundern. Für die Menschen an den Küsten sind Fischfang und Schiffbau Tradition. Dabei ist Segelkunst gefragt, denn die bunten Auslegerboote und Lastschiffe kommen ganz ohne Motoren und technische Hilfsmittel aus. Im Landesinneren prägen Reisfelder die Landschaft, die mit viel Einsatz bewirtschaftet werden. Im feuchten Norden bieten Kaffee und Vanille Einkommensquellen, auch für entlegene Urwalddörfer. Allen Bewohnern Madagaskars gemeinsam ist der Ahnenkult, der selbst im modernen Leben noch eine große Rolle spielt, unabhängig von aller Religion und ethnischer Herkunft. So sind Tierlegenden und mythische Rituale überall Teil des täglichen Lebens. Beeindruckend und mitreißend ist aber vor allem die unbändige Lebensfreude der Madagassen, die in Musik und Tanz ihren Ausdruck findet, so wie in dem Lied: "Madagaskar - Du Schöne". 

ARTE am MI 06. März um 16:55 Uhr 
Frankreichs Süden 
Der Großstadthektik von Nizza entkommt man am besten mit dem "Train des Pignes", dem Pinienzapfenzug. Vom "Gare de Provence" führt die landschaftlich reizvolle Reise über unzählige Viadukte und durch Tunnels hinauf in das Voralpenstädtchen Digne-les-Bains. Für die 150 Kilometer lange Strecke, die zu den schönsten Frankreichs gehört, benötigt der Zug dreieinhalb Stunden. Der Legende nach ist die Langsamkeit auch der Grund für den außergewöhnlichen Namen. Während der Fahrt soll es möglich gewesen sein, Pinienzapfen zu sammeln. Es wird aber auch erzählt, dass die Dampflokomotiven früher mit Pinienzapfen befeuert wurden. Noch heute fährt auf dem Teilstück zwischen Puget-Théniers und Annot an den Sonntagen im Sommer ein Dampfzug. 

3SAT am DO 07. März um 15:30 Uhr 
Mongolei - die Karawane – Aufbruch in eine fremde Welt 
Zwölf Deutsche sind zehn Wochen lang auf uralten Handelsrouten in der Mongolei unterwegs. 750 Kilometer ist ihre Abenteuerreise lang, die größtenteils zu Fuß bewältigt wird. Sechs der Teilnehmer starten in der Wüste Gobi. Die zweite Karawane macht sich vom Norden des Landes aus auf den Weg. Der erste Teil der vierteiligen Reihe "Mongolei - Die Karawane" zeigt den Beginn der Reise. 

HR – Fernsehen am FR 08. März um 14:30 Uhr 
New Orleans – Von schwarzen Indianern und weißer Magie 
Der New-Orleans-Jazz ist bekannt, ebenso Mardi Gras, das größte jährliche Karnevalsereignis der USA. Doch New Orleans ist auch die Hauptstadt des Vodoo-Kults in den USA. Den Filmautoren Jürgen Grundmann und Paul Schlecht ist es in ihrer Dokumentation gelungen, zu den weniger bekannten Aspekten der Südstaatenstadt am Mississippi vorzudringen. Neben den Voodoo-Priesterinnen Ava und Miriam waren sie vor allem von dem Netzwerk der "schwarzen Indianer" fasziniert. "Schwarze Indianer" sind Schwarze, die verkleidet bei verschiedenen Anlässen als Indianer auftreten und in vielen Ritualen an die einstige Kampfzeit zwischen Rothaut, Schwarz und Weiß erinnern. Der Film zeigt hinter der Skyline einer der am europäischsten wirkenden Städte der USA ein brodelndes, vitales Gebräu verschiedener Kulturen. 

ARTE am SA 09. März um 19:30 Uhr 
China, im Reich der Mosuo - Frauen 
Lamu Mian Zhe und ihre Familie gehören zum Volk der Mosuo im Südwesten Chinas. Sie sind dieses Jahr vom Pech verfolgt. Lamu Mian Zhe selbst war schwer krank. Für ihre Operation musste sie Schulden machen. Dann kam ein Cousin bei einem Unfall ums Leben. Probleme, die bei den Mosuo stets die ganze Familie betreffen, vor allem aber die "Ama", das weibliche Oberhaupt, denn die Mosu leben im Matriarchat. In Lamus Familie trägt ihre Mutter Zhima die Verantwortung und die Hauptlast der täglichen Haus- und Feldarbeit. Lamu versucht, durch den Verkauf von Webarbeiten die Schulden abzutragen. Währenddessen kümmert sich ihr Bruder Sogna um ihre zwei Töchter, denn bei den Mosuo sind die Onkel für die Erziehung der Kinder zuständig. Der Vater lebt nicht bei ihnen, sondern bei seiner eigenen Mutterfamilie. Sogna wiederum verlässt abends das Haus, um die Nacht bei seiner Lebensgefährtin zu verbringen. "Wanderehe" nennen die Mosuo diese Art von Beziehung. Sie kann nur ein paar Nächte dauern oder aber ein Leben lang. Das Volk der Mosuo zählt noch etwa 40.000 Menschen, die in den chinesischen Ausläufern des Himalayas traditionell von der Landwirtschaft leben. Viele junge Mosuo arbeiten inzwischen in den größeren Städten, kommen aber zu den Familienfesten wieder zusammen. Eines der wichtigsten Feste im Leben einer Mosuo-Frau ist die Volljährigkeitszeremonie. Lamu und Sogna reisen zu diesem Fest ihrer Nichte in das abgelegene Bergdorf Lijiazui. Mit 13 Jahren werden dem Mädchen zum ersten Mal die festlichen Mosuo-Frauenkleider angelegt. Von nun an darf es seine Meinung im Familienrat sagen, in dem Probleme zwischen den Generationen und Geschlechtern gelöst werden. Das Wichtigste für die Mosuo ist Harmonie in der Familie. Doch hat diese jahrtausendealte Kultur im modernen China noch eine Überlebenschance? 

WDR – Fernsehen am SO 10. März um 20:15 Uhr 
Kleverland und Gelderland: Entdeckungen am Niederrhein 
Dort, wo der Rhein in Richtung Niederlande fließt, entdeckt Stefan Pinnow eine grüne und geschichtsträchtige Grenzregion: Seine Reise führt ihn vom Kleverland ins Gelderland, von der Blumenstadt Straelen über Kleve und Emmerich bis ins niederländische Arnheim und nach Nijmegen, der ältesten Stadt der Niederlande. Unterwegs geht's zum Spargelstechen nach Walbeck, zum Ziegengolfen auf den Bauernhof, in eine Kaffeerösterei und in den Nationalpark Hoge Veluwe, der Kunst mit Aussicht auf die Natur bietet. Stefan Pinnows Begleiter ist WDR 4-Moderator und Kabarettist Stefan Verhasselt. Der Kenner der niederrheinischen Mentalität hat viele Grenz-Geschichten im Gepäck und übernimmt in den Niederlanden die Rolle des Dolmetschers. Fahrradland dies- und jenseits der Grenze Der Niederrhein ist Fahrradland! Und das kosten Stefan Pinnow und Stefan Verhasselt voll aus: Sie schwingen sich auf zwei apfelgrüne "Gazellen", die man überall ausleihen kann, und erkunden ein kleines Stück der mehr als 2.000 Kilometer langen NiederRheinroute. In Nijmegen lernen sie, warum ein Hollandrad Hollandrad heißt, und besuchen das "Velorama". In dem kleinen Museum dreht sich alles um die "Fietsen". Blumen- und Gartenparadies Prinz Johann Moritz von Nassau-Siegen verwandelte das Klever Umland im 17. Jh. in eine prächtige barocke Parklandschaft. Noch heute sind die Kleverländer stolz auf ihre reiche Blumen- und Gartentradition: So öffnen viele von ihnen ihre farbenprächtig blühenden Privatgärten regelmäßig für Besucher. Die größte Blumenversteigerung Deutschlands findet in Straelen statt. Und eine sogenannte Agro-Tour gibt interessante Einblicke in den kommerziellen Gartenbau. Grenzgeschichten Stefan Verhasselts Tanten haben früher - wie fast alle in der Region - Kaffee geschmuggelt. Er weiß viele dieser Geschichten über findige Verstecke und schlechtes Gewissen. Heute lockt Arnheim weniger mit billigem Kaffee, als mit pfiffiger Mode. Und die zweitgrößte Van-Gogh-Sammlung der Welt befindet sich im Kröller-Müller-Museum im Nationalpark Hoge Veluwe. 

ARTE am MO 11. März um 18:20 Uhr 
Klänge der Nomaden 
Die Reise beginnt im Westen der mongolischen Hochebene, in Renchinlkhumbe. Dort lassen die Nomaden im Sommer ihr Vieh weiden. Viehhaltung ist für Nomaden lebenswichtig. In der Mongolei gibt es 2,6 Millionen Menschen und 40 Millionen Nutztiere. In der weiten Steppe ahmen ein alter Mann und eine junge Schafhirtin melodiös das Kaugeräusch der Pferde nach. Es geht in ihrem Lied um das Ruhen in der offenen Steppe. Die Nomaden verbringen ihr Leben in der Natur. Ihre Lieder überliefern sie mündlich und vermitteln so den Kindern die Geschichte und die Naturerfahrungen ihres Volkes. Fremde Besucher sind jederzeit willkommen. Zu den Klängen der "Morin Khuur", einer traditionellen, unter mongolischen Nomaden besonders beliebten Pferdekopfgeige, wird gemeinsam gesungen. Die Natur ist der Gott der Nomaden, und ihr Leben wird geprägt von Geistern, deren Willen in Liedern offenbart wird. Der "Bo" oder Schamane vermittelt zwischen Geistern und Menschen, zwischen Mensch und Natur. Dem Volksglauben nach äußert sich der himmlische Wille auf Erden, wenn der Schamane in seinem tranceähnlichen Zustand Lebensratschläge erteilt. In der mongolischen Hauptstadt Ulan-Bator mit ihren rund einer Million Einwohnern, ihren vielen Autos und Gebäuden scheinen sich die alten Bräuche überlebt zu haben. Doch das "Tumen Ekh Song & Dance Ensemble" lässt für Touristen Tanz- und Musiktraditionen mit Pferdekopfgeigenspiel und Kehlgesang weiterleben. Xitang, das "chinesische Venedig", ist eine kleine Wasserkanalstadt zwischen Suzhou und Hangzhou. Ein in Xitang gedrehter Hollywoodfilm machte die Stadt berühmt. Hier verkaufen Frauen ihre Lieder an Touristen. In den Volksliedern aus Xitang ist vor allem von Wasser die Rede. Das Leben hier ist stark von den Kanälen geprägt, und Wasser wird als Naturgeist verehrt. Im äußersten Westen Chinas befindet sich das Gebiet der Uiguren. Dort ist nichts wie im restlichen China. Die meisten Menschen sind Muslime und versammeln sich zum "Dhuhr", dem Mittagsgebet. Auch ihre Essgewohnheiten und Einkäufe werden durch die Religion bestimmt. 

HR – Fernsehen am DI 12. März um 14:30 Uhr 
Von Bora Bora nach Tahiti 
Südsee - bei wem werden da nicht Sehnsüchte wach nach türkisblauem Wasser, weißen Sandstränden und sattgrünen Vulkaninseln? Noch immer sind die Inseln im Pazifischen Ozean der Inbegriff für das Paradies auf Erden. Die Filmreise führt in den Westen von Französisch-Polynesien, auf die Gesellschaftsinseln. Ein Flotillenverband von sieben Schiffen erkundet zwei Wochen lang die Inselwelt des Archipels. Die Filmautorin Julia Leiendecker besucht das touristisch noch wenig erschlossene Huahine, wo Tihoti Tatau sie in die Kunst des Tätowierens einweiht. Auf Bora-Bora nimmt Benjamin die Reisenden mit zu einem Tauchgang. Er weiß, wo am häufigsten Rochen zu sehen sind - und hat auch diesmal Glück. Maurice zeigt auf Tahaa, wie traditionell Vanille gewonnen wird und wo man die berühmten schwarzen Perlen findet. Das Rauschen der Wellen, eine gute Brise in den Segeln und die Lust am Nichtstun begleiten die Reisenden. Nach zwei Wochen sind sich alle einig: Mit dem Segelschiff in der Südsee - einfach paradiesisch. 

WDR – Fernsehen am MI 13. März um 15:15 Uhr 
Mit dem Zug durch die Highlands 
Die Classic-Route mit dem Zug "The Royal Scotsman" führt fünf Tage durch das schottische Hochland. Die Luxusreise beginnt in Edinburghs Waverley Station, wo majestätisch der "Royal Scotsman" auf seine Passagiere wartet. Er erinnert an jene Tage, als Victoria I. und Prinzgemahl Albert mit der Bahn ins schottische Hochland reisten, um den Sommer auf Balmoral Castle zu verbringen. Der rote Teppich ist ausgerollt, ein Dudelsackpfeifer stimmt auf die Reise ein. Die Aussicht auf wechselnde Landschaften mit sich hoch auftürmenden Bergen und spiegelglatten Seen kann bequem vom Panoramawagen des "Royal Scotsman" bewundert werden. Bei einem der Zwischenstopps sollte der Besuch einer schottischen Whisky-Destille nicht fehlen und auch Scone Palace, der legendäre Krönungsort Macbeths, lohnt einen Besuch. Zu jeder Fahrt durch Schottland gehört auch die Begegnung mit den Menschen des Landes, die für ihre Gastfreundschaft und auch für ihre Originalität berühmt sind. Geschichtenerzähler und Musiker bringen den Gästen des "Royal Scotsman" die schottische Geschichte und die schottische Seele näher. 27 Passagiere verbringen diese wahrhaft königliche Luxusreise wie eine Zeitreise in die Vergangenheit, als die Londoner High Society noch mit Privatzügen zu ihren Anwesen nach Schottland zu fahren pflegte, um dort rauschende Feste zu feiern.

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