TV Tipps - Die schönsten Reisesendungen

DO 31. Jänner 
ARTE um 19:30 Uhr: São Tomé und Príncipe 

FR 01. Februar 
HR - Fernsehen um 14:30 Uhr: Malaysia 

SA 02. Februar 
ARTE um 19:30 Uhr: Shetland 

SO 03. Februar 
3SAT um 21:30 Uhr: China 

MO 04. Februar 
NDR - Fernsehen um 11:30 Uhr: Rocky Mountains 

DI 05. Februar 
HR - Fernsehen um 14:30 Uhr: Jamaika 

MI 06. Februar 
ARTE um 13:00 Uhr: Sibirien 

DO 07. Februar 
ARTE um 18:25 Uhr: Amerikas legendäre Straßen 

FR 08. Februar 
ARTE um 17:40 Uhr: Kapverden 

SA 09. Februar 
HR – Fernsehen um 12:10 Uhr: Taiwan 

SO 10. Februar 
ARTE um 13:25 Uhr: Mexiko 

MO 11. Februar 
ARTE um 13:00 Uhr: Frankreich 

DI 12. Februar 
3SAT um 13:25 Uhr: Kanada 

MI 13. Februar 
HR – Fernsehen um 11:30 Uhr: Argentinien 

ARTE am DO 31. Januar um 19:30 Uhr 
São Tomé und Príncipe – Über den Insel Afrikas 
Der Fotograf Rui Camilo reist in den westafrikanischen Inselstaat São Tomé und Príncipe auf der Suche nach Bildern, die die Seele des kleinen Landes einfangen sollen. Sein Projekt ist ein Traum aus Kindheitstagen in Lissabon, als seine Lehrer begeistert von den Kakaoplantagen der portugiesischen Kolonie erzählten. São Tomé war einst der weltgrößte Kakaoproduzent. Daran knüpft heute der Italiener Claudio Corallo an, der mit fast vergessenen Kakaopflanzenarten experimentiert und mit großer Leidenschaft versucht, die beste Schokolade der Welt herzustellen. Der Fotograf Rui Camilo ist bekennender Schokoholic. Er überzeugt sich während der Fotosessions auf den Plantagen und Produktionsstätten vom vollen Geschmack der köstlichen Naturprodukte. Überall auf den Inseln zeugen überwucherte Ruinen vom Erbe der ehemaligen Kolonialmacht Portugal. Den heutigen Bewohnern der Inseln nähert sich Rui Camilo mit dem Portugiesisch seiner Jugend, einer akzentfreien Kindersprache. So findet er schnell Zugang zu den Menschen, speziell zu den Jugendlichen. In einem Workshop zeigt er zehn Jungen und Mädchen, wie sie selbst Fotos ihrer Lebenswelt machen können. Am Ende soll eine Ausstellung in der örtlichen Markthalle die Ergebnisse zeigen. An seinen freien Tagen zwischen den Fotokursen bereist Rui Camilo die beiden faszinierenden Tropeninseln - zu Fuß, per Jeep und mit einer Propellermaschine. Menschenleere Palmenstrände und ein kaum betretener, fruchtbarer Urwald erwarten ihn. Er entdeckt sogar gerade geschlüpfte Meeresschildkröten. Doch am meisten begeistern ihn die Menschen vor seiner Kamera: "Sie versuchen nicht, irgendwas darzustellen. Sie stehen da mit einer Natürlichkeit und einer Eleganz, die ich sonst aus Europa fast überhaupt nicht so kenne. 

HR – Fernsehen am FR 01. Februar um 14:30 Uhr 
Malaysia 
Das Staatsgebiet von Malaysia besteht aus zwei Landesteilen, die durch das Südchinesische Meer voneinander getrennt sind: West-Malaysia, südlich von Thailand auf der malaiischen Halbinsel gelegen, und Ost-Malaysia auf der Insel Borneo - mit den beiden Bundesstaaten Sarawak und Sabah. Rund 25 Millionen Menschen leben In dem Land, dessen Staatsreligion der Islam ist. Es besteht jedoch Religionsfreiheit für alle Bürger, was in Malaysia von grundlegender Bedeutung ist: Das Land wird aufgrund seiner zahlreichen Völker und Kulturen oft als "Asien im Kleinformat" bezeichnet. Angehörige von drei großen asiatischen Kulturkreisen, dem indischen, chinesischen und malaiischen, bilden ein buntes Völkergemisch, das dem Land seinen multikulturellen Charakter verleiht. Entsprechend vielfältig sind die Glaubensrichtungen: Das Leben der Malaien wird von den Geboten des Korans bestimmt, die Malaysier indischer Abstammung bekennen sich mehrheitlich zum hinduistischen Glauben, die Angehörigen der chinesischen Volksgruppe fühlen sich den Lebensphilosophien des Konfuzianismus, Daoismus und Buddhismus verbunden. Hinzu kommen die Christen - ein Erbe der Kolonialzeit. Traumstrände, Dschungel und Reisterrassen, Tee-, Palmen- und Kautschukplantagen prägen die landschaftlichen Eindrücke in West-Malaysia. Den eigentlichen Reiz macht aber das multikulturelle Miteinander der Menschen aus: ihre Märkte und unterschiedlichen Küchen, ihre Tempel, Kirchen und Moschen, ihre religiösen Feste. 

ARTE am SA 02. Februar um 19:30 Uhr 
Shetland, das Ende des Öls 
Jim Nicolson ist Tierarzt auf den Shetlands. Er liebt seine Arbeit und seine Heimat, fürchtet aber wie viele Inselbewohner um die Zukunft. Im Zentrum der Hauptinsel, auf Torfhügeln, ist der Bau einer gigantischen Windkraftanlage geplant. Sie soll die wirtschaftliche Zukunft der Insulaner sichern, nachdem über Jahrzehnte Ölquellen in der umgebenden Nordsee und im Atlantik ausgebeutet wurden. Wir begleiten den Tierarzt auf seinen Visiten, lernt Land und Leute kennen, nimmt teil an Ponyshows und beleuchtet den Konflikt um die Energieressourcen, der die Bevölkerung spaltet. Die Ölquellen vor Shetland sind nicht mehr so ergiebig wie vor etwa 25 Jahren. Dadurch sprudeln auch die Steuerzahlungen, die von der Ölindustrie an den Inselhaushalt geleistet werden, nicht mehr so üppig. Kein Wunder, dass die Inselbewohner sich um ihren vergleichsweise hohen Lebensstandard sorgen. Nun verspricht die geplante Windkraftanlage Hoffnung. Sie soll nicht nur Shetland versorgen, sondern auch Energie nach Schottland exportieren. Von den Überschüssen ließe sich im besten Falle auch der gewohnte Wohlstand aufrechterhalten. Doch viele Insulaner sehen in der Windkraftanlage eine Bedrohung für die Umwelt. Auch Tierarzt Jim Nicolson glaubt, dass die Anlage viel Torfland zerstören, die Vogelwelt bedrohen und die Bevölkerung durch Lärm gesundheitlich beeinträchtigen würde. Noch hat Jim die Hoffnung nicht aufgegeben, dass das Projekt überarbeitet wird und Shetland so bleibt, wie es ist - wild, schön und nahezu unberührt. 

3SAT am SO 03. Februar um 21:30 Uhr 
Chinas wilder Fluss 
Der Mekong ist die Lebensader Asiens. Der große Fluss entspringt den Bergen Tibets und strömt durch sieben Länder, bevor er das Südchinesische Meer erreicht. Was kaum jemand weiß: fast die Hälfte des Mekong verläuft auf chinesischem Gebiet. Von den Quellen in den tibetischen Bergen bis zur subtropischen Provinz Yunnan heißt er "Lancang Jiang" - "wilder Fluss". Ganz im Norden von Yunnan ist der Lancang Jiang ein reißender Fluss, der sich durch tiefe, karg bewachsene Täler windet. Steile Hänge fallen fast 1.000 Meter in die Tiefe. Weit über dem Lancang Jiang erheben sich schneebedeckte Gipfel. Der mit 6.740 Metern höchste Berg - der Kawagebo - ist heilig und Ziel vieler Pilger. Es ist eine weitgehend tibetisch besiedelte Region, bunte Gebetsfahnen flattern über dem Fluss, in kleinen buddhistischen Tempeln beten die Dorfbewohner. Für die Dokumentation "Chinas wilder Fluss" reist Auslandskorrespondentin Ariane Reimers trotz vieler Schwierigkeiten an den Ufern des Mekong entlang. 

NDR – Fernsehen am MO 04. Februar um 11:30 Uhr 
Highway durch die Rocky Mountains 
Ein röhrender Wapiti-Hirsch mit seinem Harem blockiert den Highway. Deswegen steht man im Stau, aber keiner hupt, nur die Fotoapparate klicken. Ernst Arendt und Hans Schweiger gehen auf eine ungewöhnliche Reise durch Nordamerika. Sie zeigen, wo man wegen der Hirsche warten muss, wo Bergschafe schwere Highway-Trucks ausbremsen, aber auch, wo die Tiere artig über den Zebrastreifen gehen. Die Hirschbrunft mitten in einem Touristenort ist schon amüsant: Dort mischen sich liebestolle Hirsche, nervöse Ranger und neugierige Zuschauer zu einem bunten Chaos. Das alles passiert in den schönsten Landschaften Nordamerikas, in den Bergen wie aus dem Bilderbuch in einem traumhaften Herbst. Ein Bär frisst sich direkt neben der Straße den Winterspeck an, ein Murmeltier sammelt die Matratze für seinen Winterschlaf. Die Tiere haben viele Gründe, um von ihrem Revier auf oder neben die Straße zu kommen. 

HR – Fernsehen am DI 05. Februar um 14:30 Uhr 
Jamaika – Die wilde Schöne der Karibik 
Strahlendweiße Strände, tiefblaues Meer und Menschen, die sich den ganzen Tag über zu Reggaerhythmen bewegen - das Klischee vom "Island in the Sun" Jamaika ist fest in den Köpfen verwurzelt. Wer die Insel aber nur mit solchen Eindrücken verlässt, hat sie nicht richtig kennen gelernt, denn Jamaika hat noch sehr viel mehr zu bieten: ein weitgehend unberührtes Inselinneres mit hoch aufragenden Bergen, idyllische Fischerdörfer im Süden und eine Hauptstadt, deren Charme sich erst auf den zweiten Blick erschließt. Die Reise führt einmal quer über die Insel, von der Touristenmetropole Montego Bay ins entlegene Port Antonio - von den Blue Mountains zum Black River. Dabei trifft man Jamaikaner aus ganz unterschiedlichen Schichten: den Kleinbauern Neigel Johnson, der in die Geheimnisse der Nationalfrucht Akee einweiht, oder Norma Shirley, die in ihrem Restaurant in Kingston die ganze kulinarische Vielfalt Jamaikas serviert. Auf der Old Tavern Estate in den Blue Mountains pflückt das Filmteam Bohnen für den angeblich besten Kaffee der Welt, feiert im H2O, dem angesagtesten Club von Ocho Rios, und besucht die Maroons, die Nachfahren der entflohenen Sklaven, im Hinterland. Die Gesichter der Karibikinsel sind vielfältig und zeigen mehr als einfach nur weiße Strände und tiefblaues Meer. 

ARTE am MI 06. Februar um 13:00 Uhr 
Sibirien – Die Eisenbahn vom Baikal zum Amur 
Die Baikal-Amur-Magistrale, kurz BAM genannt, war das letzte große Prestigeprojekt der Sowjetära. Diese Bahnlinie sollte neben der Transsibirischen Eisenbahn als zweite transkontinentale Trasse das östliche Europa über den Baikalsee mit dem Pazifik verbinden. Parallel sollten Siedlungen entstehen, deren Bewohner die gewaltigen Erz- und Kohlevorkommen Zentralsibiriens erschließen würden. Nach 30 Jahren Bauzeit wurde die BAM im Jahr 2003 mit der Fertigstellung des letzten großen Tunnels vollendet. Doch im neuen Russland fehlt es an Geld und Investoren, die sich an die Rohstofflager heranwagen. Die Züge rollen dennoch. Fünf Tage braucht ein Schnellzug von Moskau nach Tynda, der erst 1974 gegründeten "Hauptstadt der BAM". Hier leben Sergej Kuplenski und Gennadi Laptjew. Sie sind Chefinspektoren der Russischen Eisenbahn und für die Sicherheit der Züge, Gleise, Brücken, Tunnel und Bahnhöfe verantwortlich. Regelmäßig koppeln sie ihren Dienstwaggon an die Züge und unternehmen Inspektionsreisen entlang der BAM. Wir begleitet sie auf der 1.500 Kilometer langen Fahrt in Richtung Osten durch den längsten Tunnel Russlands, der von freiwilligen Bauarbeitern unter Einsatz ihres Lebens gebaut wurde. Aus den Lagern, in denen diese Männer lebten, sind Siedlungen entstanden, in denen heute hauptsächlich Mitarbeiter der Russischen Eisenbahn wohnen - aber auch viele ehemalige Arbeiter, die nach der Fertigstellung der BAM keinen neuen Arbeitsplatz gefunden haben und sich mühsam durchs Leben schlagen. Nach einem Zwischenstopp in ihrer Heimatstadt Tynda geht es für die Inspektoren vorbei an der riesigen Kohlengrube von Nerjungri bis nach Jakutien in das Land der Rentierhirten. Diese bekommen nun per Zug eine Anbindung an die Welt - und wissen nicht recht, ob sie ihnen Segen oder Fluch sein wird. 

ARTE am DO 07. Februar um 18:25 Uhr 
Amerikas legendäre Straßen 
Wie wild war der Wilde Westen wirklich? Der Highway 50 erzählt die Geschichten von Goldsuchern und Glücksrittern, von Abenteuern und endlosen Landschaften. Lange bevor Autos auf dem Highway 50 fuhren, gehörte mutigen Reitern diese Strecke. In den Jahren 1860/61 war der berühmte Pony Express die schnellste Postverbindung Nordamerikas. An der Grenze von Utah nach Nevada führt die Straße durch eine gebirgige Hochwüste, die einst bei den Goldsuchern gefürchtet war. Ein Sprecher der Automobil Association konnte Ende der 80er Jahre nichts Sehenswertes am Highway 50 entdecken und nannte ihn daher "die einsamste Straße Amerikas". Verbunden mit der Warnung, sie nur zu befahren, wenn man sich in der Lage fühlt, allein in der Wildnis zu überleben. Filmemacherin Katja Esson ist durch die grandiose Einöde gereist und hat die wenigen Orte entlang der Strecke besucht, ehemalige Bergbaustädte, in denen nur noch ein paar Hundert Menschen leben. Die bewahren die Ortschaften davor, Geisterstädte zu werden. Hollywood machte den Wilden Westen zum Mythos und drehte in Moab, der Stadt am Colorado River, den ersten Western in echter Kulisse. 

ARTE am FR 08. Februar um 17:40 Uhr
Kapverden  
Die Seele der Kapverdischen Inseln in Fotos einzufangen ist das Ziel des Fotografen Stéphane Ducandas. Der Neukaledonier hat seine Kindheit in Afrika verbracht, und so ist die Reise zu den Kapverden für ihn auch eine Reise zu den eigenen Wurzeln. Menschen und Landschaften des Archipels möchte er zu Lande und aus der Luft entdecken. Für die Vogelperspektive sorgt Richard Meredith-Hardy. Seit seinem Flug über den Everest gilt der Engländer als der unerschrockendste Ultraleichtpilot der Welt. Für Stéphane Ducandas hat er sein FIB mitgebracht, ein fliegendes Schlauchboot. Zusammen landen sie an einsamen Stränden und trotzen den anhaltend starken Winden. Ihre Reise führt sie von der Hauptinsel Santiago nach São Vicente, Santo Antão und Sal. Sie treffen auf Gitarrenbauer und Musiker, auf Schnapsbrenner und Fischer. Jede Begegnung ist für Stéphane Ducandas wie eine Perle: "Was ich durch die Fotografie eigentlich suche, ist ein Austausch. Gemeinsamkeiten. Eine halbe oder eine Stunde mit den Menschen ihren Alltag miterleben." Zum Beispiel mit Kabungo in Tarrafal, an dessen Surfkurs für Jugendliche sich der Fotograf beteiligt und dabei nicht nur mitten in deren Leben eintaucht, sondern auch in sein eigenes. "Beim Fotografieren erlebe ich viele kleine Momente aus meiner Kindheit gefühlsmäßig noch einmal. Das Bild selbst entsteht dabei am Schluss, es ist fast zweitrangig." Währenddessen hat Richard Meredith-Hardy alle Hände voll zu tun mit Genehmigungen, starken Winden und Reparaturen nach einem Beinaheabsturz. Er kann nicht so oft fliegen wie geplant, doch auf Santo Antão wird er mit einem eigenen Flugplatz für das FIB belohnt. Den Vorsteher des eigentlich stillgelegten Flughafens, Francisco, nimmt er als Dankeschön mit auf einen Rundflug im FIB und zeigt ihm zum ersten Mal seine Insel von oben. 

HR – Fernsehen am SA 09. Februar um 12:10 Uhr 
Traumhaftes Taiwan 
Die Aussicht ist grandios: "Taipeh 101" gilt als eines der höchsten Gebäude der Welt und als Wahrzeichen von Taiwans Hauptstadt Taipeh. Seine Glitzerfassade steht für das moderne Taiwan, für eine pulsierende Metropole, für Aufbruch, Fortschritt, Zukunft. Doch Taiwan ist weit mehr. Das Team des ARD-Studios Ostasien hat sich auf Entdeckungstour durch die traumhafte Natur des Landes gemacht: glasklares Wasser an den Stränden im Süden, atemberaubende Marmor-Bergschluchten, sanfte Teeplantagen in alpiner Bergwelt. Es ist ein Land, das trotz aller Moderne noch tief verwurzelt ist in seinen Traditionen und in seinem Glauben - die Welt der Geister ist dort sehr lebendig. Taiwan ist vielfältig: Korrespondent Philipp Abresch wirft sich in die vibrierend lebendigen Nachtmärkte der Hauptstadt. Er testet Schweineblutpudding, Sarg-Brot und Schlangen-Cocktails. So gestärkt geht es auf eine abenteuerliche Reise quer durchs Land - von den feinen Sandstränden des Pazifiks bis in die sagenhafte Bergwelt des Taroko-National-Parks mit Wasserfällen und buddhistischen Tempeln. Dort leben noch Ureinwohner, die bis heute ihre Riten lebendig halten, wie die Großfamilie mit besonderer Berufstradition: Großvater, Vater und Tochter arbeiten als Knochengräber und sorgen so für das Seelenheil ihrer Vorfahren. Vor der alpinen Kulisse der Alisha Berge ackern die Teebauern wie vor hundert Jahren - und sind doch mit ihrer Erfindung voll in der Neuzeit angekommen: Es ist der weltweit berühmte Perlentee. Und es gibt auch Touristen. Wovor sich das demokratische Taiwan immer fürchtete - die kommunistische Invasion - sie hat längst begonnen. Immer mehr Chinesen vom Festland machen einen Abstecher auf die schöne Insel, sehr zur Freude der Touristiker - eine friedliche Annäherung der beiden Chinas. 

ARTE am SO 10. Februar um 13:25 Uhr
Mezcal, Hochprozentiges aus Mexiko 
Schon die Ureinwohner der mexikanischen Region Oaxaca, die Zapoteken, brauten für ihre Riten einen Likör aus wilden Agaven und Heilpflanzen - den Mezcal. Noch heute wird der traditionelle Mezcal vor allem in Familienbetrieben gebrannt. Die verschiedenen Agavenarten aus der Provinz Oaxaca geben ihm seinen besonderen Geschmack. Mezcalero, Mezcal-Meister, zu sein, gilt hier als angesehener Beruf, viele Familien haben ihre Existenz auf den Anbau und die Verarbeitung der Agaven ausgerichtet. Doch immer mehr große Firmen wollen ihren Anteil am Geschäft mit dem populären Getränk, und die kleinen Destillen müssen um ihren Platz auf dem heiß umkämpften Markt ringen. "360° - Geo Reportage" hat eine Mezcalero-Familie besucht. Tausende von Agaven säumen die Felder im mexikanischen Oaxaca, jede einzelne über einen Meter hoch und gespickt mit speerspitzenartigen Blättern. Die Ernte ist Knochenarbeit. Auf den Feldern von Don Felipe ist die Arbeit in vollem Gange. Die geernteten Agavenherzen werden gekocht, zerkleinert und gegärt. Dann beginnt die eigentliche Kunst des Mescaleros: die Destillerie, die dem Mezcal seinen typischen Geschmack gibt. Über 50 verschiedene Sorten gibt es. Am bekanntesten ist der Tequila. Der traditionelle Mezcal wird hauptsächlich in der Region Oaxaca hergestellt. Hier leben viele Familien von der Mezcal-Produktion. Die Mezcaleros geben ihre Rezepte an die nachfolgende Generation weiter. Einer von ihnen ist Don Felipe, dessen Familie bereits seit Generationen Agaven anbaut und verarbeitet - bisher allerdings nur für den Eigenbedarf und ausgewählte Kunden, die persönlich beliefert werden. Doch leben kann die Familie davon nicht. Deshalb möchte Don Felipe, so wie viele Mezcal-Bauern, sein Geschäft profitabler machen, bevor die internationalen Firmen, die längst das Potenzial des immer beliebter werdenden Agaven-Schnapses erkannt haben, den Markt völlig unter sich aufgeteilt haben. Mezcal gehört bereits zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen der verarmten Region. 

ARTE am MO 11. Februar um 13:00 Uhr 
An den Ufern der Loire 
Das ganze Jahr lang ist der Maler und Zeichner Jean-Jack Martin an den Ufern der Loire unterwegs, um die schönsten Motive für seine Werke zu finden. Vor allem der Herbst ist für ihn eine ganz besondere Jahreszeit: Der Wein wird geerntet, die Vögel sammeln sich für den Flug gen Süden und die Herbsthochwasser lassen den Fluss über die Ufer treten, in manchen Nächten um einen guten Meter. Ohne Kanäle und Staudämme verteilt sich das Wasser schnell in die toten Nebenarme. Dadurch nimmt es Schlamm und organische Stoffe in sich auf, die als Nährstoffe für die Fische dienen. Viele gibt es heute davon wieder im Fluss, etwa Welse und Meeräschen, die aus dem Atlantik kommen. Ein Segen für die Fischer, die ihren Fang an die Restaurants der Region liefern. Dort werden für die Loire typische Fischspezialitäten zubereitet. Das gesamte Leben entlang des Flusses blüht und gedeiht, auch wenn es auf den ersten Blick eher ruhig und beschaulich wirkt. Viele einheimische Bräuche und Riten haben sich bis heute gehalten, wie etwa das Bügelspiel, das sogenannte Boule-de-Fort-Spiel, das von den Schifferleuten der Loire erfunden wurde. Jean-Jack Martin lebt im sogenannten "Tal der Könige", jenem Flussabschnitt zwischen Tours und Candes-Saint-Martin, der von der UNESCO im Jahr 2000 zum Weltkulturerbe erklärt wurde. In den Schlossgärten der Region werden alte, andernorts längst vergessene Gemüsesorten gezüchtet. Doch trotz all dieser Harmonie drohen der Loire ständig Veränderungen durch Bauprojekte. Die Menschen wissen das und haben schon so manchen Kampf gegen Behörden und Reedereien geführt. Es stellt sich die Frage, wie lange sie sich noch gegen deren Vorhaben durchsetzen können. 

3SAT am DI 12. Februar um 13:25 Uhr 
Traumland Kanada 
Es gibt wohl kaum eine atemberaubendere Naturlandschaft als die kanadische Küstenregion British Columbia im Westen des Landes. Die Dokumentation "Traumland Kanada" taucht in die Welt der sogenannten "Crazy Canadians" ein, die jenseits des modernen Kanadas noch immer mitten in der Wildnis ihr Abenteuer suchen. Zugleich besinnen sich die Küstenindianer wieder auf ihre Wurzeln und wagen im Land ihrer Väter einen Neuanfang. Noch immer ist der Traum vom Gold für viele Menschen in Kanada lebendig. Dafür nehmen sie so manches in Kauf: Bis zu minus 60 Grad kann das Thermometer im Winter fallen, im Sommer wird es bis zu 40 Grad heiß. Wenn dann die Waldbrände ausbrechen, wird das grandiose Land zu einer gefährlichen Hölle. "Traumland Kanada" führt in die legendäre Goldgräberstadt Dawson City und an den Yukon River. 

HR – Fernsehen am MI 13. Februar um 11:30 Uhr 
Traumtouren in Argentinien 
Argentinien gehört zu den größten Ländern der Erde - mit viel Raum für endlos weite Landschaften. Im Norden ist es grün, Höhepunkt einer Tour dorthin ist ein Besuch der Iguazu-Wasserfälle. Im Süden liegen karge Bergregionen, über denen der Kondor seine Kreise zieht. Schon in Patagonien liegt die Halbinsel Valdés. Hier können Pinguine, Wale und See-Elefanten beobachtet werden. Ganz anders als die einsamen Regionen zeigt sich das quirlige Buenos Aires. Es ist nicht nur die Hauptstadt des Landes, sondern auch Welthauptstadt des Tangos - und eine faszinierende Metropole dazu.

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