TV Tipps - Die schönsten Reisesendungen

DO 17. Jänner 
ARTE um 13:00 Uhr: Tunesien 

FR 18. Jänner 
ARTE um 17:10 Uhr: Andalusien 

SA 19. Jänner 
3SAT um 14:30 Uhr: Kalabrien und Sizilien 

SO 20. Jänner 
ARTE um 13:25 Uhr: Hongkong 

MO 21. Jänner 
ARTE um 08:00 Uhr: Toskana 

DI 22. Jänner 
3SAT um 17:45 Uhr: Chile 

MI 23. Jänner 
ARTE um 18:25 Uhr: Südindien 

DO 24. Jänner 
HR - Fernsehen um 14:30 Uhr: Alaska 

FR 25. Jänner 
3SAT um 12:00 Uhr: England 

SA 26. Jänner 
MDR – Fernsehen um 12:00 Uhr: Dänemark 

SO 27. Jänner
SWR - Fernsehen um 17:15 Uhr: USA - Mississippi 

MO 28. Jänner 
ARTE um 19:30 Uhr: Sansibar 

DI 29. Jänner 
HR - Fernsehen um 14:30 Uhr: Bahamas 

MI 30 Jänner 
ARTE um 17:00 Uhr: Schweden 

ARTE am DO 17. Jänner um 13:00 Uhr 
Tunesien, die Suche nach dem Tintenfisch 
Für Mohammed Dahmen hat sich niemals die Frage gestellt, ob er einen anderen Beruf ergreifen möchte. Seine Familie lebt seit Generationen traditionell vom Tintenfischfang. Selbst jetzt, während die Tiere durch die Großfischerei immer seltener werden, hält der 78-Jährige an seinem Beruf fest. Mohammed lebt mit seiner Familie auf den Kerkenna-Inseln. Das Leben dort ist mühsam. Immer mehr der 7.000 Einwohner verlassen die karge Heimat, um sich auf dem Festland eine Existenz aufzubauen. Viehzucht oder Ackerbau gibt es kaum, die meisten Lebensmittel müssen importiert werden. Nur Tintenfische gab es über Jahrhunderte genug. Hier im Golf von Gabès an der tunesischen Ostküste werden 80 Prozent des gesamten landesweiten Tintenfischs gefangen. Seit der Römerzeit sind Tonamphoren eine effektive Fangmethode. Über 500 Amphoren werden an einer langen Schnur aneinandergeknotet und dann ins Wasser gelassen. Die Tintenfische, selber Räuber der Meere, verwechseln die dunklen Gefäße mit natürlichen, kleinen Höhlen, in die sie sich zurückziehen, um ihrer Beute aufzulauern. Der Fischer braucht sie dann nur noch an die Oberfläche zu ziehen. Von Mohammed Dahmens sieben Kindern leben zwar noch sechs auf dem Archipel, aber nur Sohn Najar fährt mit dem Fischerboot hinaus, um den Lebensunterhalt nach alter Tradition zu verdienen. Und das auch nur noch zur Tintenfisch-Saison von Oktober bis April. Ansonsten bezieht er sein Einkommen als Taxifahrer. Das ist leichteres und vor allem schneller verdientes Geld. Hinzu kommt, dass Tunesien in den letzten Jahren starke Veränderungen durchgemacht hat und niemand weiß, wohin das Land in den nächsten Jahren steuert. Eines ist aber klar: Mohammed Dahmen wird einer der letzten traditionellen Tintenfisch-Fischer Tunesiens sein. 

ARTE am FR 18. Jänner um 17:10 Uhr 
Andalusien 
Das Klima des Biosphärenreservats in der Gebirgsregion Alpujarra südlich der Sierra Nevada ist geprägt von heißen, trockenen Sommern und kalten Wintern. Über 2.000 Pflanzenarten haben sich diesem extremen Klima angepasst. Umgeben von einem imposanten Panorama befindet sich ein botanisches Kleinod. Die Briten Robert King und William Read haben vor einigen Jahren ihrer Heimat den Rücken zugekehrt, um in über 1.200 Metern Höhe ihren Lebenstraum zu verwirklichen. Die Anlage der Briten besteht aus mehreren Bereichen. Der dem Wohnhaus nächstgelegene ist von maurischen Gartentraditionen inspiriert und streng geometrisch. Je weiter man sich vom Haus entfernt, desto fantasiereicher wird es. Robert und William haben dazu nicht nur Pflanzen aus den andalusischen Bergen gesammelt, sondern auch zahlreiche Blumen aus Großbritannien eingeführt. Südwestlich der Alpujarra liegt die Region Axarquía. Auf ihren sonnenverwöhnten Hügeln werden seit Jahrhunderten Mandeln, Oliven und Trauben, im tropischeren Klima der Küste auch Mangos und Zitrusfrüchte angebaut. Inmitten dieser Kulturlandschaft leben Antonio und Antonia Vida Pérez. Fast ein ganzes Leben hat das Ehepaar auf diesem Fleckchen Erde verbracht. Ein klares gärtnerisches Konzept verfolgen die beiden nicht. Sie pflanzen an, was gerade zur Hand ist oder sich für die heimische Küche eignet: Salate, Zierpflanzen, Kakteen, Gemüse. In Granada thront die Alhambra, ein Meisterwerk maurischer Baukunst, erhaben über der historischen Altstadt. Bis heute ist sie weitgehend erhalten. Versteckt hinter Eisentüren und hohen Mauern liegen die Carmenes - die berühmten, von maurischen Traditionen inspirierten Stadtgärten. Nur wenige Besucher bekommen sie je zu Gesicht. Concha Campuzano ist stolze Besitzerin eines solchen Gartens. Nach dem harten Winter muss die Gartenbesitzerin mehrere Blumen ersetzen. Große Veränderungen sind allerdings nicht erlaubt. Die Carmenes sind nämlich denkmalgeschützt. Wie alle arabisch-islamischen Gärten sollen sie das himmlische Paradies auf Erden widerspiegeln. 

3SAT am SA 19. Jänner um 14:30 
Die Straße von Messina Zwischen Sizilien und Kalabrien 
Schon in der Antike war die Meerenge von Messina, die das Ionische mit dem Tyrrhenischen Meer verbindet, ein strategisch wichtiger Ort. Der "Stretto", wie die Straße von Messina auch genannt wird, ist an seiner engsten Stelle, zwischen dem Capo Peloro und der Punta Pezzo, nur drei Kilometer breit. Die Küstenstraßen an beiden Ufern führen zu geschichtsträchtigen Orten und reizvollen Landschaften. Ende Mai fahren die sizilianischen Fischer von Ganzini und die kalabresischen Schwertfischfänger von Scilla mit ihren Passerelle-Booten auf den "Stretto". Sie fangen die kostbaren Schwertfische noch einzeln mit der Harpune. Sie kennen die Gefahren ihres Gewässers, die schon Homer beschrieb: Zwischen den Meeren besteht ein gezeitenbedingter Unterschied des Wasserspiegels von fast einem halben Meter. Strom und Gegenstrom kämpfen gegeneinander - ein Schauspiel, das die Menschen, ihre Verkehrswege und ihre Fanggründe prägte. Die Dokumentation "Reisewege - Die Straße von Messina" begleitet Meeresbiologen, Schwertfischer und Navigationspiloten. 

ARTE am SO 20. Jänner um 13:25 Uhr 
Hongkongs Bambusakrobaten 
Täglich balanciert Lo Tak Wah in bis zu 300 Metern Höhe über dünne Planken auf schwankenden Gerüstkonstruktionen aus Bambus. Meister Lo ist Bambusgerüstbauer. Er praktiziert eine über 2.000 Jahre alte Technik, die auch im Zeitalter der Glas- und Stahlpaläste aus Hongkong nicht wegzudenken ist. "Schau niemals nach unten", diese eiserne Regel der Bambusgerüstbauer ist das erste, was Meister Lo seinen Lehrlingen beibringt, "sonst bekommst du leicht Höhenangst - eine Katastrophe für einen Bambusgerüstbauer." Die alte chinesische Tradition, Baugerüste aus Bambusstangen zu montieren, ist heute fast nur noch in Hongkong zu finden. Unverständlich findet der Meister, denn Bambus ist preiswerter als Stahl, leicht zu verbauen und durch seine Flexibilität sehr erdbebensicher. In Hongkong werden die Bambusgerüste für Reklameschilder verwendet, für den Bau von Kirchen, Wohnhäusern und sogar Wolkenkratzern von bis zu 70 Stockwerken. Doch die Arbeit hoch über den Straßenschluchten der Stadt birgt auch Gefahren. Regen macht die Stangen rutschig und Windböen zerren an den Netzen, die die Gerüste umgeben. Wer an einem solchen Tag nicht penibel genau seine Sicherheitsleine befestigt, riskiert leicht einen tödlichen Unfall. 

ARTE am MO 21. Jänner um 08:00 Uhr 
Toskana 
Sollten die Gärten der Renaissance die Persönlichkeit des Besitzers widerspiegeln, wird diese Idee heute neu entdeckt und interpretiert: Benedetta Origo versucht, ihren geerbten herrschaftlichen Landsitz inmitten der idyllischen Hügellandschaft des Val d'Orcia als Zeugnis toskanischer Gartenbaukunst für kommende Generationen zu erhalten. Das Anwesen liegt erhaben auf einer Anhöhe. Es wurde im 15. Jahrhundert erbaut und später um einen herrschaftlichen Garten erweitert. Einmal in der Woche öffnet Benedetta die Anlage für die Öffentlichkeit. Außerdem organisiert sie im Sommer regelmäßig Kunstausstellungen und Konzerte. Der Gartenbauer Andrea Mati vereint Traditionen mit Individualismus. Er verwirklicht nicht nur fremde Landträume. Auf dem Gelände seiner Gärtnerei errichtet er ein Teatro di Verzura, ein aus Pflanzen bestehendes Theater. Das Konzept dieser besonderen Garteninstallation entstand im Italien des 18. Jahrhunderts. Andrea nutzt ihn nicht nur als Beispielgarten für potenzielle Kunden, sondern auch zum Aufführen von Musik, die er selbst komponiert. Antonio und Benedetta Perazzi haben sich auf dem alten Familiensitz ihren ganz persönlichen Landtraum erfüllt. Auf über einem Hektar Land bei Lamole, einem kleinen Dorf im Chianti-Gebiet, hat das Ehepaar ein grünes Reich mit Pflanzen aus allen Teilen der Welt erschaffen. Sie verfolgen die Idee eines kosmopolitischen Gartens. Antonio und Benedetta greifen die Idee auf, dass der heutige Mensch hochgradig mobil und von Kulturen aus aller Welt beeinflusst ist. Ein zeitgenössischer Garten soll diesen Gedanken widerspiegeln und gleichzeitig Rückzugsort von der Hektik des modernen Lebens sein. Die Familie Coccia hat das traditionelle, bäuerliche Leben als ihren Landtraum wiederentdeckt. Ezio Coccia hat 17 Jahre lang als Gärtner für die rumänische Königin gearbeitet, die einen Landsitz in der Nähe von Siena hatte. Dann bekam er die Gelegenheit, in seinem Heimatdorf ein eigenes Stück Land mit Hof zu kaufen. 25 Menschen aus vier Generationen leben heute auf dem Land der Coccias. 

3SAT am DI 22. Jänner um 17:45 Uhr 
Chile – Von der Wüste ins ewige Eis Vulkane, Fjorde, Wüste und Eis 
Kaum ein Land der Erde ist so vielfältig wie Chile. Im Norden des Landes, in einer der trockensten Wüsten der Welt, lebt der Franzose Alain Maury. Seit seiner Jugend fasziniert ihn die Sternenforschung und weil der nächtliche Himmel nirgendwo so klar ist wie dort, hat es ihn in die Atacama-Wüste verschlagen. Auch Alfredo Gonzalez lebt in dieser Einöde. Regelmäßig fährt er in die Wüste. Am Fuß der Vulkane findet er große Tuffsteine, die er zu Kunstwerken verarbeitet. Fast 2.000 Kilometer weiter südlich besteht die Landschaft aus schneebedeckten Vulkanen und einem riesigen Seengebiet. Bereits im frühen 19. Jahrhundert siedelten dort deutsche Einwanderer - wie die Vorfahren von Heinz Held. Auf seinen Feldern grasen Holstein-Kühe. Im Süden Chiles liegt die Pampa. Riesige Schafherden ziehen über die Felder. Die Dokumentation "Chile - Von der Wüste ins ewige Eis" zeigt die unterschiedlichen Facetten Chiles und stellt seine Bewohner vor. 

ARTE am MI 23. Jänner um 18:25 Uhr 
Im Luxuszug durch Südindien 
Auf der faszinierende Reise geht es an die unberührte Konkanküste mit ihren gewaltigen Forts und endlosen Stränden sowie ins Hippieparadies Goa mit seinem portugiesischen Kolonialerbe. Eine weitere Station ist Kolhapur, die quirlige Maharajastadt mit ihren Tempeln, Tänzen und Traditionen. Die berühmten Höhlentempel von Ellora und Ajanta sind faszinierendes Weltkulturerbe, Nashik die Pilgerstadt am heiligen Fluss Godavari fängt die Reisenden mit ihrer spirituellen Stimmung ein. Und schließlich Mumbai, die pulsierende indische Metropole als Ausgangspunkt und Endstation dieser Reise. Maharadjas und fahrbare Götterstatuen zum Leihen, Tempel, Paläste und ein modernes Indien: In einer Woche durchmisst der Deccan Odyssey einen eigenen Kosmos. "Wenn man nach Indien reist, will man entweder nie wieder kommen oder man kommt nie wieder los vom Subkontinent", sagt eine, die es wissen muss, die Hamburger Autorin Katharina Poggendorf, die seit Jahren in Goa lebt und sich dort sozial engagiert. Die traditionelle Tänzerin Sweetah ist hauptberuflich Radiomoderatorin, ihr Indien ist im Umbruch und auf dem Weg zu einer sozialeren Gesellschaft. Dafür setzt sich der Maharadja von Kolhapur seit Jahrzehnten ein. Dass der, bei allem Einsatz für sein Volk, den üblichen Zeitvertreib der früheren indischen Herrscher wie Elefantenkämpfe und Tigerjagd schätzt, muss kein Widerspruch sein, sondern lässt sich als schillernde indische Realität begreifen. Diese Begegnungen mit den Menschen an der legendären Zugstrecke des Deccan Odyssey runden die Reisereportage "Im Luxuszug durch Südindien" ab. 

HR – Fernsehen am DO 24. Jänner um 14:30 Uhr 
8.000 Meilen Alaska 
Von Neuenglands felsiger Atlantikküste westwärts durch den Kontinent bis zum Pazifik und dann nach Norden bis zum Eismeer: Der langjährige Amerika-Korrespondent Klaus Scherer reiste einen Winter lang auf der nördlichsten Route seines Berichtsgebietes. Im ersten Teil der Reportage begleitet er eine Hummerfischerin vor Maines Insel Monhegan, die sowohl der Abwanderung als auch dem rauen Wetter trotzt, und besucht Farmer im romantischen Vermont, die Amerikas Trend zurück zum Kleinbetrieb anführen. Scherer ist per Schiff, Hubschrauber und, etwa an den Großen Seen, sogar auf Schneeschuhen unterwegs und liefert eindrucksvolle Bilder sowohl der Großlandschaften des Kontinents als auch der Menschen, die dort oft sehr eigene Lebenswege gehen. 

3SAT am FR 25. Jänner um 12:00 Uhr 
Yorkshire – Land der Geister und Legenden 
Englands Norden war Grenzland, Zankapfel und Schmelztiegel. Kelten, Römer, Wikinger und Normannen haben dort gesiedelt, einander bekämpft und voneinander gelernt - jahrhundertelang. Das gilt auch für die Stadt York, von den Römern Eboracum genannt. Unter den Angelsachsen hieß sie Eoforwic. Im 9. Jahrhundert wurde sie von den Wikingern erobert, die ihr den Namen Jorvik gaben. Daraus wurde dann York. Im Zentrum liegt das Münster, das größte gotische Gotteshaus nördlich der Alpen. Berühmt ist die Stadt York auch für ihre Geister - 504 an der Zahl soll es dort geben. Castle Howard, ein Herrensitz 25 Kilometer nördlich von York, ist das vollkommenste Barockschloss Englands. Die Täler und Moore von Yorkshire haben schon immer Dichter inspiriert: Walter Scott, Charles Dickens und Sylvia Plath etwa, ebenso wie die drei Pfarrerstöchter Charlotte, Emily und Anne Brontë. Die Dokumentation "Yorkshire - Land der Geister und Legenden" zeigt die schönsten Ecken der Grafschaft und erzählt ihre Geschichte. 

MDR – Fernsehen am SA 26. Jänner um 12:00 Uhr 
Wo Könige Ferien machen - Jütland 
Die dänische Königin Margrethe II. ist äußerst beliebt bei ihrem Volk. Das liegt unter anderem daran, dass sie Wert auf ihr persönliches Erscheinen an möglichst vielen Orten ihres Landes legt. In der Sommerzeit besucht sie daher auch die dazugehörigen Inseln. Diese Reisen mit ihrem Prinzgemahl Henrik auf der geliebten Jacht "Dannebrog" haben durchaus Feriencharakter für die dänische Königin. Rolf Seelmann-Eggebert begleitet Margrethe II. auf einigen Stationen dieser Reise. Dabei kann sie auch ihren Interessen an Kunstgeschichte und Archäologie nachgehen. Die beliebteste dänische Ferienregion der königlichen Familie ist zweifelsohne Jütland. Dort befindet sich das Schloss Grasten, das schon die Eltern der Königin als Sommerresidenz bewohnten. Traditionell entstehen hier jedes Jahr einige offizielle Familienfotos der dänischen Monarchin samt Prinzgemahl, den Kindern, Enkeln sowie der Familie ihrer Schwester Benedikte. Mitglieder der dänischen königlichen Familie trifft man auch regelmäßig in der kleinen Stadt Skagen am Nordzipfel von Jütland. Sie beherbergte Ende des 19. Jahrhunderts eine Künstlerkolonie, die sich von dem besonderen Licht dort inspirieren ließ. In den vergangenen Jahren hat sich Skagen zu einem Treffpunkt für die Schönen und Reichen entwickelt, ein bisschen wie die Insel Sylt. Die Restaurants sind berühmt für ihren frischen Fisch, der von der Auktionshalle in Skagen aus in ganz Dänemark verkauft wird. Prinz Frederik isst am liebsten in Ruth's Hotel, wo ein französischer Chefkoch für die exquisite Zubereitung der Meerestiere sorgt. Prinzgemahl Henrik ist gebürtiger Franzose. Daher vergeht kein Sommer bei den dänischen Royals ohne einen Besuch auf dem Weingut seiner Familie bei Cahors in Südfrankreich. Dort keltert sein Bruder einen passablen Rotwein, und Königin Margrethe II. genießt es, dort eine Zeit ohne Hofetikette und Verpflichtungen zu verbringen. 

SWR – Fernsehen am So 27. Jänner um 17:15 Uhr 
Mississippi 
Der Mississippi ist einer der längsten Flüsse der Erde. 3.700 Kilometer fließt er vom Norden der USA bis ganz in den Süden. "Der Mississippi spielte eine zentrale Rolle in der Geschichte unseres Landes", sagt der Hobbyfischer Jim, "die Nation wurde mit dem Mississippi geboren". Die eleganteste Art, auf dem Mississippi zu reisen, ist eine Fahrt auf der "American Queen". Robyn Hemanes, Ingenieurin im Maschinenraum des Luxus-Rad-Dampfers, ist jeden Tag wieder begeistert. "Diese Maschinen hier sind 'Dinosaurier', sie wurden 1932 gebaut." Der Mississippi ist bis heute eine wirtschaftliche Lebensader der USA, aber auch eine historische. In Vicksburg spielen Hobbyhistoriker die entscheidende Schlacht des Bürgerkriegs nach. Im Süden erinnern die Baumwollfelder an die grausame Diskriminierung der Schwarzen. Clarksdale ist eine der wichtigsten Talentschmieden der Blues-Szene. Muddy Waters ist eines der großen Vorbilder für die Jugendband des Delta Blues Museums. Mark Merchant ist Biochemiker und einer der führenden Krokodilforscher weltweit. Er ist in den Sümpfen unterwegs, um Blutproben der Mississippi-Alligatoren zu bekommen. "Alligatorenblut, speziell die weißen Blutkörperchen, haben Proteine, die enorme Abwehrkräfte gegen Bakterien und Pilze besitzen. Wir versuchen daraus ein Medikament für den Menschen zu entwickeln." Der Mississippi von Nord nach Süd - eine Reise durch das Lebensgefühl der US-Amerikaner. 

ARTE am MO 28. Jänner um 19:30 Uhr 
Sansibar 
Fotograf Matthias Ziegler ist Afrika-Spezialist und hat im Auftrag internationaler Agenturen fast den gesamten Kontinent bereist. Doch Sansibar ist Neuland für ihn. Auf der ehemaligen Sklaveninsel ist er für ein Fotobuch unterwegs. Um den tansanischen Archipel auch aus der Luft zu entdecken, hat er den Piloten Richard Meredith-Hardy aus England engagiert. Der ist mehrfacher Weltmeister im Ultraleichtfliegen und kann mit seinem FIB, einem fliegenden Gummiboot, nahezu überall starten und landen. Ihre Expedition beginnt auf einer Dhau, dem typischen Segelboot Ostafrikas. Dort trifft Matthias Ziegler die berühmteste Sängerin Sansibars, die hundertjährige Bi Kidude, die ein mysteriöses Liebeslied für ihn singt. Richard Meredith-Hardy kann nicht auf dem Flugplatz der Inselhauptstadt Stone Town landen, weil das Vorderrad seines fliegenden Bootes nicht einrastet. Zur Wasserlandung muss er die vorgelagerte Insel Chumbe ansteuern. Dort trifft er endlich Matthias Ziegler. Beide stolpern gleich über das erste Fotomotiv: einen Schwimmkurs für muslimische Frauen. Die Motivsuche führt den Fotografen und den Piloten über die Altstadt Stone Towns und Nungwi zur kaum erschlossenen Schwesterinsel Pemba. Sie begegnen Bootsbauern und Sufisängern, entdecken "Fliegende Füchse", eine endemische Fledermausart, und kosten die besonders wertvollen Nelken des über hundertjährigen Aladi. Matthias Zieglers Spezialgebiet ist Porträtfotografie. Es ist ihm wichtig, den Stolz der Sansibaris in Bilder einzufangen. Um das Vertrauen der Inselbewohner zu gewinnen, scheut er keine Mühen, und für besondere Motive schwimmt er sogar mit Haien. Pilot Richard Meredith-Hardy versucht derweil alles, um dem Fotografen mit seinem FIB außergewöhnliche Perspektiven aus der Luft zu ermöglichen. Dabei droht er immer wieder zu scheitern - an Gewitterfronten, Wellen, Sturmböen und manchmal auch an der tansanischen Bürokratie. 

HR – Fernsehen am DI 29. Jänner um 14:30 Uhr 
Die Bahamas – Farbenfrohe Inselwelt 
Wer denkt bei den Bahamas nicht an kilometerlange Sandstrände, türkisfarbenes Meer und strahlend blauen Himmel? Die Inselwelt am Nordrand der Karibik wird ihrem Ruf sicherlich gerecht - und doch gibt es sehr viel mehr zu entdecken. In Nassau, auf der Hauptinsel New Providence, begleitet der Film das bekannte Künstlertrio Beadle/Burnside/Beadle durch seine Heimatstadt und wirft einen Blick auf das Leben der Promis an den Stränden von Paradise Island. Die einzige Zigarrenfabrik der Bahamas steht unter der Aufsicht des ehemaligen Zigarrendrehers von Fidel Castro. Einer der renommiertesten Haiforscher der Welt betreibt seine Studien ganz im Norden auf Walker's Cay. Nach einer Exkursion ins unberührte Hinterland von Andros beendet der Film die Reise mit dem Besuch eines stimmungsvollen Gottesdienstes auf Grand Bahama. 

ARTE am MI 30. Jänner um 17:00 Uhr 
Småland – Schweden 
John und Marc van Beek-Blontrock haben sich für ein Leben in der traumhaften Region Småland im Süden Schwedens entschieden. Die beiden Belgier sind 2008 hierher gezogen, um sich beruflich und privat neu zu entfalten. Zu ihrem Lebensentwurf gehört ein schönes weißes Haus aus dem 19. Jahrhundert, das sie gekauft und mit viel Stilempfinden in ein kleines Hotel verwandelt haben. Das Besondere daran: Das Hotel hat nur drei Zimmer. Dafür werden die Gäste aber auch außergewöhnlich gut verpflegt. John ist begeisterter Koch und verwendet mit Vorliebe frische Zutaten, vor allem aus dem eigenen Gemüsegarten, der hinter dem Haus liegt. Auch einen großen englischen Garten, der sich um das Hotel herum erstreckt, pflegen Marc und John mit äußerster Sorgfalt. Er war lange vernachlässigt worden, nun wollen die beiden ihn wieder in alter Pracht erblühen lassen. Mitten in einem mystisch erscheinenden Märchenwald im äußersten Süden Smålands leben Marianna Agetorp und ihr Mann Anders. Ihr rosenumranktes rotes Holzhaus liegt auf einer Lichtung, ganz in der Nähe des Sees Stensjön. Marianna ist eine spirituelle Frau, die ihre enge Verbindung zur Natur in Gedichten und Prosa ausdrückt. Die Abgeschiedenheit des Waldes ist Voraussetzung für ihr persönliches Glück; dennoch genießt sie auch die Gegenwart von Familie und befreundeten Künstlern wie Hans und Inga, deren Objekte sie gerne in ihrem großen Waldgarten installiert. Zu dem gehören ein nach Farben gestalteter Garten in der Nähe des Hauses, aber auch naturbelassene Bereiche unter Bäumen und am See. In milden Sommernächten übernachtet Marianna hier gerne. Ihr Mann Anders hat derweil ein neues Hobby für sich entdeckt, in dem das Element Feuer eine Rolle spielt: Er schweißt. Die Ergebnisse seiner Arbeit sollen die Wipfel der Bäume in der "Waldkathedrale" schmücken, einem von Mariannas Lieblingsplätzen. Lennart Svensson hat seine Freizeitbeschäftigung zum Beruf gemacht.

Kontakt

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