Shoppingerlebnis Flandern


Die besten Pralinen aus Brügge, ein flippiges Outfit aus Antwerpen, das Lieblingsstück vom Flohmarkt in Brüssel,... Reisen und Shoppen lässt sich in Flandern bestens miteinander kombinieren. Mode, Design, kulinarische Spezialitäten, landestypische Erzeugnisse und Antiquitäten gehören zu den beliebtesten Objekten der Begierde. Ein verlängertes Wochenende in Flandern passt perfekt!

MODE

Madonna, Jane Birkin oder Michelle Obama tragen belgische Mode. Sie gilt als avantgardistisch, individuell und selbstbewusst. Antwerpen und Brüssel sind wahre Shopping-Mekkas. Hier haben die heimischen Designer ihre Stores.

  •  Shopping in Antwerpen

Antwerpen ist zweifelsohne DIE Modestadt in Flandern! Nicht nur, weil es hier die berühmte Modeakademie, das Modemuseum und die Fashion Week gibt. Die Einkaufsmöglichkeiten halten jedem internationalen Vergleich stand.

Im sogenannten Modeviertel rund um die Nationalestraat findet man Mode der international bekannten Antwerpener Designer wie Dries van Noten, Martin Margiela, Raf Simons oder Anne Demeulemeester.
In Antwerpen befindet sich auch die längste Einkaufsstraße Belgiens – die Meir. Von hier gelangt man in das elegante mit Goldstuck versehene Shoppingcenter Stadsfeestzaal und weiter ins Quartier Latin wo sich heimische und internationale Luxuslabels aneinanderreihen.

  • Shopping in Brüssel

Auch wenn Brüssel als Mode- und Shoppingstadt nicht ganz so bekannt ist wie Antwerpen, hat die belgische Hauptstadt eine beeindruckende Modeszene. Die Läden der etablierten Designer konzentrieren sich auf die Gegend um die Dansaertstraat sowie rund um das St. Jakobs-Viertel. Hier finden Sie u.a. Olivier Strelli, Annemie Verbeke, Martin Margiela, Delvaux (hochwertige Qualitätstaschen) und Mer du Nord.

Einige Jungdesigner haben sich kürzlich in der Rue des Chartreux/Kartuizerstraat angesiedelt. Hauptsächlich internationale aber auch einheimische Haute Couture findet man im Louiza-Viertel, gleich hinter dem beeindruckenden Justizpalast. Die Rue Neuve/Nieuwstraat ist die klassische Einkaufsstraße. 

MÄRKTE & CO

Ob Lebensmittel, Trödel, Antiquitäten, Bücher oder Blumen - Märkte sind so populär wie noch nie. Besonders die Sonntagsmärkte erfreuen sich in Flandern und Brüssel großer Beliebtheit. Man trifft sich, stöbert, geht auf ein Gläschen.... so kann man einen Sonntag auch begehen. Hier ein kleiner Auszug:

  •  Lebensmittel & Allerlei

Besonders empfehlenswert ist in Brüssel der große Markt am Südbahnhof. Hier bekommt man neben Lebensmitteln (inkl. Spezialitäten aus dem Mittelmeer) und Alltagsgegenständen (Kleidung, Geschirr, Kleintiere,…) auch Blumen und Pflanzen. Dieser Markt, der auch gerne von den Einheimischen selbst besucht wird, wird am Sonntagmorgen abgehalten und ist einer der größten in Europa.

In Antwerpen findet der Vogelenmarkt (Blumen, Antiquitäten, Stoffe, Kleintiere,…) sonntags am Theaterplein und Umgebung statt. Der Fischmarkt in Brügge findet samstags am Vismarkt statt.

  • Antiquitäten & Trödel

Antiquitäten, Objekt- und Möbeldesign findet man in Brüssel am Sablon/Zavel (Sa – So) und in den Marollen (tägl.). Viele kleine Geschäfte in dieser Gegend haben am Sonntag geöffnet und beleben die Gegend auch am Wochenende.

In Antwerpen findet sonntags ein Flohmarkt an der Sint-Jansvliet (bei der Schelde) statt. In Gent gibt es freitags, samstags und sonntags am Vrijdagmarkt einen Trödel/Antiquitätenmarkt. Der Flohmarkt in Brügge wird am Samstag und Sonntag am Dijver abgehalten. 

SCHOKO „hotspots“

Für Schokophile ist Flandern und Brüssel ein wahres Paradies. In Form einer Praline nimmt die belgische Schokolade vermutlich ihre exklusivste und beliebteste Gestalt an. Die international wohl am bekanntesten sind u.a. jene von Neuhaus, Leonidas, und Godiva. Besonders interessant ist aber ein Besuch bei den heimischen Chocolatiers, deren Pralinen man nur in Brüssel bzw. Flandern erwerben kann.

Der Sablon in Brüssel ist ein wahres Schokomekka: Bei Marcolini werden die süßen Spezialitäten wie teurer Schmuck präsentiert. Wittamer hingegen ist der traditionelle alteingesessene Chocolatier. Bei Blondeel am Place Ste. Catherine kann man auch eine heiße Schokolade trinken. Gerbaud, der kreative Newcomer in Brüssel, macht seine Pralinen auf Basis von chinesischen Tees und Kräutern sowie exotischen Früchten. Am Grand Place haben sich zehn bekannte belgische Pralinenerzeuger im Maison des Maitres Chocolatiers eingemietet, um dort ihre hochqualitativen Pralinen gemeinsam zu vermarkten.

In Antwerpen sind Del Rey und Burie die angesagten Adressen. Neuerdings haben auch Marcolini und die Chocolate Line die Stadt für sich entdeckt.

Brügge wird, mit rund 50 Schokoshops – zu Recht - als Schokohauptstadt bezeichnet: an jeder Ecke der kleinen mittelalterlichen Stadt findet man leckere Pralinen. Hier ist auch das „Stammhaus“ von Dominique Persoone, dem berühmten und sympathischen „Shock-o-latier“, der für die Rockgruppe Rolling Stones den „Chocolate Shooter“ – eine einzigartige Konstruktion, mit der feinstes Schokoladepulver in die Nase katapultiert werden kann - entwickelt hat.

Auch in Gent gib es neben zahlreichen traditionellen Chokolatiers wie etwa Van Hoorebeke auch einige, die mit verschiedenen (teilweise exotischen) Zutaten experimentieren wie etwa Yuzu oder JoostArijs . Letzterer hatte zuvor sogar bei einem 3-Sterne-Koch gearbeitet.

Weitere Informationen zu Mode & Shopping in Flandern sowie allgemeine Informationen zu Flandern und Brüssel finden Sie auf der Website.

Kontakt

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