Themen rund ums Reisen

Hier erfahren Sie die aktuellsten Neuigkeiten, unsere TOP-Servicethemen, neue Richtlinien bzw. Bestimmungen zum Thema Reisen, Urlaub:

Reisen mit Haustieren

Wer seine geliebten Haustiere auch im Urlaub nicht allein daheim lassen möchte, kann diese auch einfach mitnehmen. Dabei gibt es jedoch einiges zu beachten. Ob Tierschutzbestimmungen oder Ein- und Ausfuhrbestimmungen, um keine Probleme zu bekommen, informiert man sich am besten vorher. Die Sicherheit und das Wohlbefinden der Tiere sind dabei sehr wesentliche Punkte. Wir haben die wichtigsten Dinge, die es zu beachten gilt, für Sie zusammengefasst.

 

1. Bei der Airline erkundigen

Jede Airline hat etwas unterschiedliche Bestimmungen, was den Transport von Haustieren angeht. Generell gilt aber: Kleine Hunde und Katzen mit einem Gewicht von unter 6-8 kg dürfen in einer Tragetasche mit in den Passagierbereich genommen werden, größere Tiere werden in Transportboxen im Gepäckraum transportiert. Erkundigen Sie sich im Vorhinein nach den Anforderungen der Transportboxen. Wichtig ist dabei auch, dass das Tier genügend Platz hat und für die Reise gut mit Futter und Wasser versorgt ist. Außerdem müssen die Tiere vom Muttertier bereits entwöhnt sein. Das ist ungefähr ab einem Alter von zwölf Wochen der Fall. Auch die Preise variieren je nach Airline leicht. Servicehunde (wie z.B. Blindenhunde) können in den meisten Fällen gratis mitgenommen werden.

 

2. EU-Heimtierausweis und Chip verpflichtend

Ein EU-Heimtierausweis ist verpflichtend und gilt als Beleg dafür, dass gegen Tollwut geimpft worden ist und das Tier gechipt ist. Mit einem kleinen, elektronischen Mikrochip kann sichergestellt werden, dass Tier und Pass zusammengehören. Sollte das Tier entlaufen, hilft der Chip dabei, es wieder zu finden.

 

3. Zusätzliche Bandwurm-Behandlung

Recherchieren Sie vor der Reise auch die jeweiligen Ein- und Ausreisebestimmungen der Zieldestination. So zum Beispiel verlangen Großbritannien, Irland, Finnland, Malta und Norwegen zusätzlich zu oben genanntem Chip und Ausweis auch eine zusätzliche Bandwurm-Behandlung, die ein paar Tage vor Einreise durchgeführt werden muss. Reisen Sie in einen Nicht-EU-Staat, muss vor Abreise eventuell ein Bluttest auf Antikörper gemacht werden. Manche Länder verlangen sogar ein veterinärmedizinisches Gesundheitszeugnis - auch wenn das Land nur ein Zwischenstopp auf Ihrer Reise ist.

 

4. Kampfhunde

Besitzt man einen Pitbullterrier, einen American Staffordshire-Terrier, einen Bullterrier oder andere Kampfhunde oder Kreuzungen, sollte man sich im Vorhinein lieber genau informieren. Viele Länder haben Sonderregelungen für die Einreise dieser Rassen, andere verbieten diese ganz.

 

5. Rechtzeitige Anmeldung

Wenn Sie vorhaben, Ihr Haustier im Flugzeug mitzunehmen ist es wichtig, das rechtzeitig anzumelden. Beim Buchen unter Sonderwünsche angeben oder ein kurzes Telefonat reichen dafür meist. Dann können die Transportbedingungen und die Platzverfügbarkeit im Vorhinein geprüft werden.

 

6. Haustiere müssen in den Scanner

Seit 1. März 2015 besagt eine EU-Verordnung dass Haustiere, genau wie Mensch und Gepäckstück, vor dem Flug auf Sprengstoff kontrolliert werden müssen. In Österreich wird diese Regelung besonders streng umgesetzt, was für die Tiere bedeutet, dass Sie mit dem Gepäck gemeinsam durch den Scanner müssen. Diese Regelung stößt momentan auf viel Widerstand, denn in anderen Mitgliedsstaaten der EU reicht es aus, die Tiere mit den Menschen durch den Sicherheitsbogen gehen zu lassen. Wer das nicht will, der muss seine Haustiere im Urlaub zu Hause lassen. 

Wir wünschen Ihnen einen angenehmen und sorgenfreien Urlaub mit Ihren Lieblingen!

 

Was tun bei Flugverspätungen?

Besonders zur Hauptreisezeit häufen sich die Beschwerden wegen Flugverspätungen und Annullierungen bei den Verbraucherschutzportalen. Dabei wissen Passagiere sehr selten über Ihre Rechte Bescheid. Wussten Sie zum Beispiel, dass Ihnen bei einer Verspätung ab drei Stunden Ausgleichszahlungen von bis zu 600 Euro zustehen? Wir haben heute für Sie einige Tipps, wie Sie im Falle einer solchen Situation vorgehen sollten und worauf Sie achten müssen, um Ihre Rechte auch bestmöglich durchzusetzen.

 

Was sind meine Rechte?

Fluglinien haben wenig Interesse daran, Passagiere über ihre Rechte bei Flugverspätungen und Annullierungen aufzuklären. Konfrontiert man die jeweilige Airline mit berechtigten Ansprüchen, wird man häufig ignoriert oder extrem lange hingehalten. Doch wer seine Rechte kennt, der kann sie auch einfordern. Informieren Sie sich vorher, lassen Sie sich von einem standardisierten Ablehnungsschreiben nicht abwimmeln und setzen Sie Ihre Rechte durch. Das Verbraucherschutzportal Fairplane berät betroffene Passagiere und hilft gerne weiter.

Reisegutscheine und Bonusmeilen sind keine Ausgleichszahlungen

Gerne werden als Ausgleich für Verspätungen Reisegutscheine oder Bonusmeilen angeboten, um sich vor Zahlungen zu drücken. Doch damit sind Ihre Ansprüche nicht abgegolten. Überlegen Sie sich also besser genau, ob Sie diese vermeintlich interessanten Angebote wirklich annehmen wollen. Ein Gutschein zum Beispiel macht nur Sinn, wenn er der Höhe der Ausgleichszahlungen entspricht und Sie vor haben, auch das nächste Mal mit derselben Airline zu verreisen. Ist dies nicht der Fall, bestehen Sie lieber auf die Ihnen zustehende Geldsumme.

 

Juristische Hilfe in Anspruch nehmen

Sollten Sie trotz Ihrer Bemühungen keine Ausgleichszahlungen erhalten, schrecken Sie nicht davor zurück, juristische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Rechtsdienstleister sind eine gute Alternative zu Rechtsanwälten und werden damit beauftragt, die Einforderung der Zahlungen zu übernehmen. Sie übernehmen auch das Prozessrisiko und erhalten nur bei Erfolg einen Teil der Ausgleichszahlung als Provision. Achten Sie hierbei darauf, dass Sie niemanden engagieren, der mit einem Inkassobüro zusammen arbeitet, sondern mit einem erfahrenen Rechtsanwalt, und dass außer der Provision keine Bearbeitungsgebühren verlangt werden.

 

Vorsicht bei Vergleichen

Vergleiche sind dazu da, einen Rechtsstreit vorzeitig zu beenden, indem man auf einen Teil der Ausgleichszahlung verzichtet und sich irgendwo in der Mitte einigt. Vor allem in letzter Zeit werden diese sehr häufig angeboten. Bringen tun sie allerdings in der Regel nur den Fluglinien etwas, die sich dadurch Geld sparen. Wären Sie im Unrecht, würde die Fluglinie es auf eine gerichtliche Entscheidung ankommen lassen. Sollte es also kein wirkliches Prozessrisiko geben (das in vielen Fällen nur suggeriert wird), gibt es keinen Grund, auf einen Teil des Geldes, das einem zusteht, zu verzichten. Seien Sie also skeptisch, wenn Ihnen jemand einen solchen Vorschlag unterbreitet.

 

Weitere Informationen finden Sie auch unter www.fairplane.de

Gerne beraten wir Sie telefonisch unter +43 (0)662 890 111 und geben Ihnen wertvolle Tipps für einen sorgenfreien Urlaub oder schreiben Sie uns einfach eine Mail.

Gesund und stressfrei reisen

Besonders in der kalten Jahreszeit zieht es viele Reisenden in die Ferne. Derzeit gehören Südamerika inklusive Karibik, die USA und Australien zu den beliebtesten Reisezielen. Was jedoch sollte man vor einer Fernreise unbedingt beachten? Bei all den verschiedenen Möglichkeiten verliert man schnell den Überblick. Wir haben für Sie heute die wichtigsten Punkte zusammengefasst, die Sie vor Ihrer Reise auf keinen Fall vergessen sollten abzuklären, um eine gesunde und stressfreie Zeit zu verbringen. 

 

1. Reisedokumente  

Versichern Sie sich, dass Ihr Pass nicht abgelaufen ist. Viele Länder schreiben außerdem vor, dass dieser nach Ihrer Ausreise noch mindestens sechs Monate gültig sein muss. Informieren Sie sich im Vorhinein bezüglich der Visabestimmungen des Zielortes. Fernreiseziele wie Indien oder China verlangen außer einem gültigen Reisepass ein Visum, welches rechtzeitig bei der jeweiligen Botschaft anzufordern ist. Für einige Destinationen, wie zum Beispiel die USA oder Australien gilt eine elektronische Einreiseerlaubnis. In diesem Fall können Sie sich online registrieren.

 

2. Hygiene

In Österreich haben wir das Glück, Wasser direkt aus den Leitungen trinken zu können. Das ist nicht überall so. Sowohl die Wasser- als auch die Nahrungsmittelqualität entsprechen in vielen Regionen nicht den uns gewohnten Standards. Essen Sie wenn möglich nur gekochte oder gebratene Speisen oder Nahrungsmittel, die man selbst schälen kann. Auch beim Zähneputzen sollten Sie wenn möglich Trinkwasser verwenden, am besten Mineralwasser. Verzichten sollten Sie zur Sicherheit auf Eiswürfel, Eiscreme oder Rohkostsalat.

 

3. Impfungen & Gesundheit

Erkundigen Sie sich im Vorfeld nach vorgeschriebenen oder empfohlenen Impfungen. Bei Unsicherheit empfiehlt sich eine individuelle ärztliche Beratung, zum Beispiel durch ein Tropeninstitut. Je nach Zielort kann man auch die Reiseapotheke anpassen. Reisen Sie zum Beispiel in ein Malariagebiet, ist Insektenschutz besonders wichtig. Vorsicht übrigens vor Malariamedikamenten, die vor Ort angeboten werden. Hierbei handelt es sich oftmals um Präparate ohne Wirkung.

 

4. Geld und Zahlungsmittel

Andere Länder, andere Währung. Wechseln Sie bei Bedarf im Vorhinein genügend Geld. Zusätzlich zum Bargeld ist es immer gut, eine Bankomat- oder Kreditkarte dabei zu haben. Achtung - nicht jede Kreditkarte wird in jedem Land akzeptiert. In Kuba zum Beispiel werden amerikanische Kreditkarten wie American Express oder Diners Club abgelehnt.

 

5. Mietwagen

Einiges zu beachten ist auch beim Ausleihen von Mietautos. Mietbedingungen sowie Mindestalter sollten unbedingt im Vorhinein erfragt werden. In einigen Ländern ist außerdem ein internationaler Führerschein vorzuweisen, den Sie an allen ÖAMTC Stützpunkten beantragen können. Außerdem wird zu einer Vollkaskoversicherung geraten, um im Fall der Fälle gut abgesichert zu sein. Erkundigen Sie sich außerdem nach den im Zielland gültigen Verkehrsregeln, denn auch die können stark differieren.

Wir wünschen Ihnen eine gute und entspannte Reise! 

10 Top-Tipps gegen den Jetlag

Jeder, der schon Langstreckenflüge hinter sich hat, kennt ihn: Den Jetlag. Ein 24-Stunden-Rhythmus gibt die Hormonproduktion des menschlichen Körpers vor. Bewegt man sich innerhalb kurzer Zeit über mehrere Zeitzonen, kann die innere Uhr leicht durcheinander kommen, was zu Schlaflosigkeit, Erschöpfungszuständen und Konzentrationsstörungen führen kann – in manchen Fällen sogar bis hin zur depressiven Verstimmung. Heute haben wir für Sie einige Tipps und Tricks, um diesen Symptomen vorzubeugen.

 

1. Im Vorfeld umstellen

Flüge in den Osten werden für den Schlaf-Wach-Rhythmus als wesentlich störender empfunden als Flüge in den Westen. Fliegt man in den Westen verschiebt sich die Zeit von uns aus gesehen nach hinten, womit der Körper viel besser klar kommt als in die andere Richtung. Plant man also eine Reise in östliche Richtung, schadet es nicht, die Tage davor etwas früher schlafen zu gehen. Will man hingegen in den Westen, darf man länger aufbleiben als sonst. 

 

2. Welche Zeit gilt denn jetzt im Flugzeug? 

Sinnvoll ist es, sich bereits im Flugzeug an den Tagesablauf des Zielortes anzupassen. Das gelingt Ihnen am besten indem Sie auch Ihre Uhr schon während des Fluges umstellen. So können Sie sich bereits im Vorfeld auf die neue Zeit einstellen. 

 

3. Soll/Darf ich im Flugzeug schlafen? 

Versuchen Sie schon im Flugzeug Ihren Schlaf-Wach-Rhythmus an das Zielland anzupassen. Schlafen Sie auf Flügen in Richtung Osten und versuchen Sie wach zu bleiben, wenn Sie in westliche Richtung unterwegs sind. 


4. Helfen Schlafmittel oder Melatonin?

Schlafmittel und Melatonin sind sehr umstritten, weil sie den natürlichen Organismus noch mehr durcheinander bringen. Hier empfiehlt es sich, auf natürliche Schlafhilfen zurückzugreifen, wie in etwa Nackenkissen, beruhigende Musik oder Schlafmasken. Die Fenster werden zu den entsprechenden Zeiten zugezogen und das Licht gedimmt, um dem Fluggast dabei zu helfen, sich auf den neuen Rhythmus einzustellen. 

 

5. Was esse ich im Flugzeug? 

Kohlenhydrate machen müde, Eiweiß hilft beim wach bleiben. Demnach empfiehlt es sich, auf Reisen in den Osten eher Obst, Kartoffeln, Nudeln oder Joghurt zu essen. Sind Sie in Richtung Westen unterwegs können Sie zum Beispiel Fleisch, Eier, Fisch oder Käse essen, um sich fit zu halten. 

 

6. Wie siehts mit Alkohol aus? 

Bekanntlich entzieht Alkohol dem Körper Flüssigkeit. Im Flugzeug kommt dieser Effekt noch stärker zu tragen. Das macht müde und verhindert eine schnelle Anpassung an die neue Zeitzone. Aufpassen sollten Sie auch mit Kaffee oder schwarzem Tee. Trinken Sie lieber genügend Wasser oder Fruchtsäfte, um die trockene Luft im Flugzeug auszugleichen. 

 

7. An Tagesrhythmus des Zielortes anpassen 

Auch wenn Sie eigentlich lieber schlafen würden – versuchen Sie am Tagesrhythmus Ihres Zielortes teilzunehmen. Frühstücken Sie, wenn es dort Morgen ist und Essen Sie zu Abend, wenn Abend ist. Tagsüber sollten Sie versuchen aktiv zu bleiben. 

 

8. Die Sonne nutzen

Sonnenlicht hemmt die Produktion des Hormons Melanin, welches dafür verantwortlich ist, dass wir müde werden. Halten Sie sich so viel wie möglich in der Sonne auf, um wach zu bleiben. 

 

9. Körperliche Belastungen 

Langstreckenflüge, vor allem in Verbindung mit großen Zeitverschiebungen, sind sehr anstrengend. Verlangen Sie deshalb nicht zu viel von sich und gönnen Sie sich ein bis zwei ruhigere Tage. Damit helfen Sie Ihrem Körper, sich schneller auf die neuen Bedingungen einzustellen und bald wieder in Höchstform zu kommen. 

 

10. Vorsicht Kurztripps! 

Reisen, die nur wenige Tage dauern, beinhalten die Gefahr eines doppelten Jetlags. Sie haben sich noch nicht einmal richtig an die neuen Bedingungen gewöhnt, da müssen Sie auch schon wieder zurück und sich wieder umstellen. In diesem Fall ist es am besten, den Tag-Nacht-Rhythmus der Heimat beizubehalten. 

Einen entspannten Urlaub wünscht Ihnen das gesamte Team von GEO Reisen. 

Reisecheckliste für den perfekten Urlaub

Kommt Ihnen das bekannt vor?

Mit den Gedanken bereits am Traumstrand gehen Sie zum Check-in Schalter am Flughafen, um endlich den lang ersehnten Urlaub zu beginnen. Als die nette Dame am Schalter nach den Reisepass fragt bekommen Sie eine Schock: "Ich hab den Reisepass vergessen!" Kennen Sie das Gefühl, immer irgendetwas vergessen zu haben? Nicht selten passiert es, dass man erst beim Einchecken oder in der Urlaubsdestination erkennt, dass man zu Hause die persönlichen Dokumente, das Akkuladegerät für den Fotoapparat oder andere wichtige Sachen vergessen hat. 

Der ÖAMTC hat eine Urlaubs-Checkliste für Sie zusammengestellt, damit Sie perfekt für Ihre Reise vorbereitet sind und bereits im Flieger entspannt und relaxt sein können und keine Gedanken mehr an vergessene Sachen verschwenden müssen. Auf der Checkliste sind die wichtigsten Dinge angeführt, an die Sie vor Ihrer Reise denken sollten - von notwendigen Impfungen über den Abschluss einer Reiseversicherung bis hin zur Überprüfung des Autos vor der Abreise.

Laden Sie sich hier die Checkliste ganz einfach und bequem runter und sorgen Sie für einen entspannten Urlaub!

Schöne Ferien! 
Bonnes vacances !
Have a great holiday!
Buona vacanza!

 

Unterwegs im Wohnwagen - was ist zu beachten?

Die Tage werden immer kürzer und es beginnt bereits sehr früh zu dämmern. Für alle, die jetzt noch die warmen Herbsttage in der Ferne genießen wollen und mit einem Miet- bzw. Wohnwagen unterwegs sind, gelten im Ausland unterschiedliche Vorschriften, die zu beachten sind, um mögliche Probleme zu vermeiden. Wir haben für Sie eine Reihe von Tipps, um Ihren Urlaub so angenehm wie möglich zu gestalten. 

 

Ausreichend informieren 

Mit einem Campingführer lassen sich einige unangenehme Situationen vermeiden. So können Sie beispielsweise vor Ort Übernachtungsmöglichkeiten nachschlagen und ersparen sich die anstrengende Suche nach einem geeigneten Stellplatz. Außerdem ist es ratsam, sich vor dem Einreisen in ein anderes Land nach den dortigen Verkehrsregeln zu erkundigen. Zum Beispiel gelten in verschiedenen Ländern oft unterschiedliche Tempolimits. 

 

Gültigkeit des Führerscheins

"Ein österreichischer Führerschein berechtigt mich automatisch zum Fahren eines Wohnmobils in anderen Ländern." Diese Aussage trifft leider nicht auf alle Länder zu. Will man zum Beispiel nach Australien, ist ein internationaler Führerschein notwendig. Diesen kann man sich jedoch ganz einfach bei jedem ÖAMTC-Stützpunkt ausstellen lassen. 

 

Das passende Fahrzeug

Platzmangel im Urlaub kann ganz schön die Laune trüben. Oft ist man gut beraten, den Campingwagen eine Nummer größer zu wählen. Testen Sie das Fahrzeug ruhig vorher gemeinsam mit allen Mitreisenden, um auf Nummer sicher zu gehen. 

Anbieter vergleichen

Wer vergleicht ist besser dran. Es lohnt sich, die unterschiedlichen Wohnmobilvermieter zuvor hinsichtlich genauem Leistungsumfang und eventuellen Zusatzkosten miteinander zu vergleichen. Was sind die Bedingungen für eine Anmietung? Wie viele Freikilometer sind inkludiert? Wer ist mein Ansprechpartner, sollten unterwegs Reparaturen anfallen? Das sind alles Fragen, die man im Vorhinein abklären sollte. 

 

Kleingedrucktes

Lesen Sie sich Ihren Mietvertrag aufmerksam durch, um für alle Eventualitäten gewappnet zu sein. In vielen Fällen wird eine Endreinigung vertraglich festgelegt. Wird das übersehen können am Ende zusätzliche Kosten anfallen. Außerdem sollte im Vertrag klar geregelt sein, was im Falle eines Schadens passiert. Das genaue Datum für die Rückgabe sowie die Kosten einer eventuellen Verspätung sind ebenfalls wichtige Punkte. 

 

Fahrzeugübernahme

Bei der Übernahme des Wohnmobils lohnt es sich, das gesamte Fahrzeug gründlich zu kontrollieren. Sind Frischwasser und Gasflaschen aufgefüllt? Ist der Abwassertank leer? Gehen Sie eine Runde um das Fahrzeug und testen Sie alle Geräte. Eventuelle Mängel vermerken Sie am besten am Mietvertrag, um Diskussionen bzgl. Schuldfrage von vornherein auszuschließen. 

Zusatzgebühren beim Fliegen

Ticketpreis ist nicht gleich Ticketpreis. Viele Airlines verlangen für Getränke, Speisen und sogar für das Ausdrucken der Bordkarte Zusatzgebühren. Was die Gäste an Bord bereit sind zu zahlen und welche Kosten einfach nur ärgerlich sind erfahren Sie hier.

Ein echtes Bordmenü ist bei vielen Airlines nicht mehr im Ticketpreis inkludiert. Wenn man dann ausgehungert etwas von der Bordkarte bestellt, zahlt man meist einen ordentlichen Preis. Schon eine simple Currywurst auf einem Plastiktablett schlägt mit 6,90 Euro zu Buche, eine Dose Bier mit 5 Euro. Für aufgegebenes Gepäck muss bezahlt werden, bei manchen Gesellschaften wie Wizz Air gar für Handgepäck, das nicht unter den Sitz passt. Das Betreten des Flugzeugs als einer der Ersten ("Speedy Boarding") kann man sich genauso erkaufen wie die Vorabreservierung eines Sitzplatzes.

 

Weltweit 42,6 Milliarden Dollar Zusatzeinnahmen

2013 haben die Fluggesellschaften weltweit den Rekordwert von umgerechnet etwa 30,8 Mrd. Euro an Zusatzeinnahmen verbucht die über den reinen Ticketpreis hinausgingen. Ein Viertel aller Extragebühren entfiel allein auf Gepäckgebühren. Das geht aus einer Studie der Beratungsfirma Idea Works Company hervor, die die Daten von 176 Airlines ausgewertet hat. Verglichen mit 2010, als die Fluglinien weltweit "nur" 22,6 Milliarden Dollar durch Zusatzgebühren einheimsten, hat sich der Betrag nun nahezu verdoppelt.

Die Gäste an Bord sind bereit, für zusätzlichen Service, zusätzliche Kosten in Kauf zu nehmen. Eindeutiger Spitzenreiter in der Negativliste sind die Gebühren, die Fluggästen für aufzugebendes Gepäck aufgebrummt werden. 89 Prozent der von fly.com Befragten antworteten, es sei ihnen wichtig, ihr Gepäck kostenlos aufgeben zu können. Interessanterweise wären mehr als ein Drittel der Befragten (35 Prozent) bereit mehr zu zahlen, wenn mit dieser sichergestellt werden könnte, dass ihr Koffer nach der Landung als Erster auf dem Gepäckband läge.

Einer der wichtigsten Aspekte beim Fliegen ist der Sitz: 89 Prozent wollen einen gemütlichen Sitz an Bord - wobei ein Teil der Befragten sogar bereit wäre Zusatzkosten zu zahlen. So würden 45 Prozent der Reisenden für zusätzliche Beinfreiheit mehr bezahlen. 26 Prozent hätten nichts gegen eine Gebühr einzuwenden, wenn dank dieser der Mittelplatz direkt neben ihnen frei bliebe. 34 Prozent wäre eine starre Rückenlehne des Vordermannes, die sich nicht nach hinten senken lässt, einen Obolus wert.

Am meisten verärgert sind die Fluggäste, wenn das Essen an Bord etwas kostet und für die Gepäckstücke extra Gebühren anfallen. Fazit ist - machen Sie sich vor Flugantritt im Internet schlau und vergleichen Sie die Angebote der Fluggesellschaften. So steht einem entspannten Urlaubsstart nichts mehr im Weg!

Dachterrassen mit dem besten Ausblick

Hier liegt Ihnen die Welt zu Füßen...

Atemberaubende Ausblicke aus schwindelerregender Höhe sind Ihnen hier gewiss! Es sind keine „normalen“ Dachterrassen die wir Ihnen vorstellen möchten, diese Aussichtsplattformen sind allesamt Teil eines Hotels. Mit einem kühlen Cocktail in der Hand, welcher mit frischen Zutaten zubereitet wurde, blicken Sie über leuchtende Metropolen hinweg. Auf diesen Terrassen scheint kein Gebäude höher zu sein und mit Sicherheit kann man sagen, dass die Ausblicke einzigartig sind. Es gilt: je ausgefallener, desto besser: egal ob mit Hubschrauber-Landeplatz oder Swimmingpool – diese Dachterrassen sind die spektakulärsten der Welt. Nicht nur in Dubai, der Stadt der Superlative, gibt es diese ausgefallenen Treffpunkte für Jung und Alt, auch in Wien oder Berlin können Sie einen faszinierenden Ausflug über die Dächern der Stadt unternehmen - und im Hintergrund erstreckt sich die Großstadt mit dem bunten City-Treiben.

 

25hours Hotel Bikini, Berlin

In der City-West, zwischen Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, Kurfürstendamm und Tiergarten, findet sich die beste Bar der Stadt Berlin. Dort sieht man auf der zehnten Etage nicht nur über die Dächer der Nachbarhäuser hinweg, sondern hinab in die Straßenschluchten und auf das Treiben der Stadt. Die Einrichtung auf der Terrasse: weniger ist mehr, dafür umrundet sie auf drei Seiten das Gebäude und bietet reichlich Platz und "Auslauf". Man trifft sich hier auf einen Drink, lauscht der Lounge-Musik aus der "Monkey Bar" im Gebäudeinnern und genießt den Blick. Und wer meint, beim Drink Löwengebrüll zu hören, hat nicht zu tief ins Glas geguckt – denn der Berliner Zoo liegt gleich nebenan.

 

Hotel "Lamée", Wien

Zentraler kann man in Wien fast nicht übernachten: Das 32-Zimmer-Hotel "Lamée" liegt nur wenige Schritte vom Stephansdom entfernt. Und eben dieses berühmte Wahrzeichen der Stadt haben die Gäste, die sich auf der Dachterrasse des Hotels einfinden, direkt im Blick. Die Aussicht ist dabei nicht nur Hausgästen vorbehalten, sondern kann auch von anderen Wien-Touristen oder Wien-Bewohnern genossen werden.

 

Burj Al Arab, Dubai

Das mit seiner segelförmigen Silhouette und von der Stadt benannte Wahrzeichen ist nicht nur von weiter Ferne sichtbar, sondern auch ein ganz besonderer Ort für Verliebte. Auf 212 Meter Höhe erleben diese nämlich Romantik auf, sprichwörtlich, höchstem Niveau. Hier befindet sich der Hubschrauber-Landeplatz des Burj Al Arab und in dieser luftigen Höhe können sich heiratswillige Paare das Ja-Wort geben. Der Helipad wird dann kurzerhand zur riesigen Dachterrasse umgebaut, mit faszinierendem Ausblick auf die Hotel- und Bürotürme Dubais und das Meer. Die Hochzeitszeremonie wird nach den Wünschen der Gäste von einem "Wedding Architect" organisiert. Das Trauungsarrangement, zu dem noch allerlei exklusive Services gehören, kostet ab 40.000 Euro. Der Helipad war bereits öfter Schauplatz für besondere Events. 2004 beispielsweise nutzte Golfprofi Tiger Woods die runde Plattform als Mini-Golfplatz, ein Jahr später lieferten sich Roger Federer und Andre Agassi dort ein Tennismatch, und 2013 drehte Formel-1-Champion David Coulthard in einem Red-Bull-Rennwagen dort oben seine Runden.

 

The Yas Viceroy, Abu Dhabi

In Abu Dhabi steht das einzige Hotel der Welt, das eine Formel-1-Strecke, den "Yas Marina Circuit", überbrückt und zur einen Hälfte auf dem Festland und zur anderen Hälfte über dem Wasser gebaut ist. Unter dem geschungenn Dach befindet sich die Bar, die Rooftop-Lounge "Skylite". Hier legen nicht nur die angesagtesten DJ´s auf, sondern es gibt auch noch einen Poolbereich unter freiem Himmel, der sich zum Sonnenuntergang in einen Barbereich verwandelt. Erleben Sie das Formel-1-Rennen einmal von einer anderen Seite.

 

Marina Bay Sands, Singapur

Drei Hoteltürme und ein Freiluftgarten über dem 55. Stock, der wie ein überdimensioniertes Surfbrett aussieht und quer über drei Türmen liegt – das sieht man nicht alle Tage. Das Hotel ist eine architektonische Sensation und Singapurs neues Wahrzeichen. Spektakulär ist das Schwimmbad, ein 146 Meter langer Infinity-Pool. Wer darin schwimmt, hat einen Wahnsinnsblick auf die Stadt. Insgesamt ist die 191 Meter hoch gelegene Dachterrasse 340 Meter lang. Wer hier oben nicht schwimmen gehen will, amüsiert sich im "Ku Dé Ta", einer Mischung aus Restaurant und Lounge – mit einem der besten Ausblicke, den man in Asien derzeit haben kann.

 

Tower Club at Lebua, Bangkok

Bangkok ist voll mit Wolkenkratzern. Doch in welchem Turm liegt die höchstgelegene Bar der Metropole? Es ist das "Distil" im Lebua State Tower in der 64. Etage. Hier können bis zu 80 Gäste den atemberaubenden Ausblick auf die Skyline der thailändischen Hauptstadt genießen, sowohl in einem Innen- als auch in einem Außenbereich. Die Bar ist stolz darauf, seltene Spirituosen anbieten zu können, die in Thailand sonst nur schwer zu bekommen sind. Ein weiterer Höhepunkt ist die Austern-Bar – wo sonst auf der Welt kann man Meerestiere 230 Meter über der Erde genießen?

 

Banyan Tree, Bangkok

Ebenfalls in Bangkok begeistert die "Vertigo and Moon"-Bar ihre Besucher. Sie liegt auf dem Dach des "Banyan Tree"-Hotels in der 61. Etage – es war eines der ersten Open-Air-Restaurants Asiens in luftiger Höhe. Einst befand sich hier oben ein Hubschrauberlandeplatz, heute vergnügt sich hier die High - Society und die Touristen der Stadt.

 

ME Madrid Reina Victoria", Madrid

Was braucht man nach ausgiebigem Shopping und einer Stadterkundung? Richtig, ein gemütliches Plätzchen zum Entspannen. In Madrid bietet sich dafür das Hotel "ME Madrid Reina Victoria" an. Es liegt an der Plaza de Santa Ana inmitten des historischen Zentrums der spanischen Metropole. Die Dachterrasse "The Roof" gilt derzeit als Hotspot der Madrider Szene. Es gibt Lounge-Ecken und Stehtische und rundherum einen atemberaubenden Blick über Madrid.

 

Tivoli, Lissabon

Die neun Etagen des Hotels "Tivoli Lisboa" in der Avenida da Liberdade im historischen Lissabon krönt die "Sky Bar", mit Sommerterrasse. Sessel und Bänke mit großen Kissen laden zum Platz nehmen ein. Eine Glasscheibe wehrt den Wind ab, durch sie haben die Gäste einen wundervollen Ausblick auf Portugals Hauptstadt.

 

Sanctuary Hotel, New York

Ein guter Platz, den Trubel Manhattans mitzuerleben ohne Teil von ihm zu sein, ist die "Haven Rooftop"-Bar im "Sanctuary Hotel". Das Hotel mit 111 Zimmern liegt nahe dem Times Square, einem der Amüsierbezirke der Metropole. Unten reihen sich Theater und Restaurants an Kinos und Andenkenläden, während die Gäste oben an langen Holztischen Platz nehmen, die an Biertische erinnern, nur viel edler aussehen. Im Sommer ist die Bar mit Grünpflanzen dekoriert und ein großer Rasenteppich ziert eine Wand – eine Oase der Ruhe in der lärmenden Steinwüste New York.

Die außergewöhnlichsten Hotels

Hotel ist nicht gleich Hotel...

das haben sich auch die verschiedenen Architekten gedacht, als sie die außergewöhnlichsten Hotels entworfen und geplant haben. Je auffälliger, desto besser. Von Australien über die arabischen Länder bis an die kanadische Westküste sind die schrillen Hotels zu bestaunen und zu besuchen. In den Aufsehen erregenden Häusern wird schlafen zur Nebensache. Eins sei verraten: manche Hotels sind weder mit dem Auto, noch zu Fuß erreichbar. Da kann es schon einmal passieren, dass man mittels einer Seilbahn zur Schlafstätte in schwindelerregenden Höhen transportiert wird.

 

Gibbon Experience Treehouse im Bokeo Reserve

Urlaub machen hoch oben in den Lüften, zwischen Baumwipfeln und Affen. Das "Baumhotel" befindet sich in den tropischen Wäldern im Norden von Laos. Aber Vorsicht, das Hotel ist nichts für Menschen mit Höhenangst: Das Hotel hängt an einem Draht, denn es ist nur über einen Seilbahn zu erreichen.

 

Peppers Cradle Mountain Lodge 

Hier macht man Luxusurlaub mitten in der Natur. Umgeben von unberührter Landschaft, Naturschutzgebieten und Nationalparks liegt die Insel Tasmanien südlich der australischen Küste. Auf dieser einsamen Insel liegt die Peppers Cradle Mountain Lodge, von der aus man unzählige, legendäre Weitwanderwege durchwandern kann.

 

Saugerties Lighthouse

Wo, wenn nicht auch in der USA, findet man eines der außergewöhnlichsten Hotels auf der Welt. Hier wurde ganz einfach ein Leuchtturm zu einem Hotel umfunktioniert. Der Leuchtturm steht dabei nicht am Meer, sondern auf einer Landzunge am Fluss im Bundesstaat New York. Das Gebäude aus dem Jahre 1869 befindet sich 160 Kilometer nördlich von New York am Ufer des Hudson River und dient heute als ein Bed & Breakfast.

 

Taskonak Höhlenhotel in Göreme

Urlaub machen in den Höhlen der Türkei. Im Göreme-Nationalpark, dem Kerngebiet Kappadokiens im Zentrum der Türkei, ragen bizarre Felskegel in den Himmel. Im Laufe der Jahrhunderte haben die Menschen in das weiche Tuffgestein Wohnhöhlen, Kirchen und Lagerräume gegraben. Ebenso wurden unterirdische Hotels gebaut, wie das Taskonak Hotel.

 

Free Spirit Spheres 

Wollten Sie schon immer wissen, wie es im Inneren eines Augapfels aussieht? In Kanada ist dies zwar nicht möglich, aber man kann darin Urlaub machen. Wie ein überdimensionaler Augapfel hängt diese Kugel in den Wäldern auf Vancouver Island an der Westküste in British Columbia. Über eine hölzerne Wendeltreppe geht es in die Kugeln der Free Spirit Spheres, die entweder aus Holz und Fiberglas gefertigt wurden. Das Mindestalter für Kinder beträgt allerdings 16 Jahre.

 

Torre Prendiparte 

In diesem "Hotel" hat man mit Sicherheit den schönsten Ausblick über die Stadt. 60 Meter hoch und 900 Jahre alt ist der mittelalterliche Turm im Herzen von Bologna. Heute kann man sich in dem alten Gemäuer im zweiten Stock einquartieren, es ist ein stilvolles Bed & Breakfast mit Möbeln aus dem 19. Jahrhundert geworden.

 

Qasr Al Sarab 

Wollten Sie schon immer mal Urlaub mitten in der Wüste machen? Dann sind Sie im Qasr Al Sarab genau richtig. In den Vereinigten Arabischen Emiraten in der Wüste Liwa stehen mehr als 200 Zimmer zur Verfügung. Abu Dhabi liegt übrigens eine zweistündige Autofahrt von dem Hotel entfernt. Durch die arabische Architektur haben Sie das Gefühl, selbst in einem Luxus-Sandhügel zu wohnen.

 

Mihir Garh 

"Eine Burg in der Sonne", so lautet die Übersetzung von Mihir Garh. Die kleine Festung in der Thar-Wüste liegt 50 Kilometer südwestlich von Jodhpur im indischen Bundesstaat Rajasthan und besteht nur aus neun Suiten mit einer Größe von je 150 Quadratmetern. Der Neubau entstand erst vor fünf Jahren und ist nur ein Nachbau der historischen Gemäuer.

Die peinlichsten Fettnäpfchen im Urlaub

Jeder kennt ihn, den Moment, wo man sich am liebsten verstecken würde bzw. im Erdboden versinken möchte. Fettnäpfchen sind gefundene Fallen, in die man nur allzu gerne hinein tritt. Besonders im Urlaub gibt es einige wichtige Dinge und Gesten, die hierzulande anders aufgefasst werden, als im Ausland. Jede Kultur hat ihre Eigenheiten mit gegensätzlichen Bedeutungen. Da kann ein Kopfschütteln schon einmal eine Zustimmung bedeuten, wobei es bei uns eher Skepsis und Verneinung ausdrückt.

Lesen Sie hier einige der peinlichsten Fettnäpfchen, die die Autorin, Françoise Hauserin, ihrem Buch "In 80 Fettnäpfchen um die Welt" gesammelt hat.

 

Schmatzen

In Japan könnten die Gegensätze nicht größer sein, als bei uns. Die Suppe laut zu schlürfen und dabei noch zu schmatzen ist bei uns ein Zeichen des schlechten Benehmens und dass man keine Tischmanieren besitzt. In Japan dagegen ist dies ein Zeichen, dass das Essen gut schmeckt.

 

Gastgeschenke

Für alle, die einmal eine Einladung bei einem China Urlaub bekommen, ist es ganz wichtig zu wissen, dass man in hier Geschenke niemals im Beisein des Schenkenden auspacken darf. Also wundern Sie sich nicht, wenn der Gastgeber das Päckchen ohne zu beachten auf die Seite legt und sich nicht mehr dazu äußert.

 

Toilettengang

Ein heikles Thema ist der Punkt "Toilette". Um gleich vorweg zu nehmen. Falls Sie in China Urlaub machen, klopfen Sie vor dem Zutritt zur Toilette an die Tür. In China kann man die WC-Türen nämlich nicht versperren. Da kann es schon einmal passieren, das man ohne zu wissen und mit viel Schwung, eine ahnungslose Toilettenbenutzerin aufschreckt. Normalerweise muss man anklopfen und abwarten, ob es leise zurückklopft, und erst dann hat man die Gewissheit, ob das WC frei ist oder nicht. 

In Japan zieht man nicht nur beim Betreten der Wohnung die Schuhe aus, sondern wechselt auch in spezielle "WC-Schlappen", sobald man die Toilette betritt. Aber Vorsicht, es passiert nicht zum ersten Mal, dass die Toilettenschuhe dann zum Ausziehen vergessen werden. Ganz schön peinlich, wenn man dann ohne Wissen mit den Toilettenschuhen durch das Hotel läuft.

 

Nicht mit Füßen treten...

Vorsicht, wenn Sie in Thailand auf einen Geldschein treten, denn das kommt einer Majestätsbeleidigung gleich und es kann eine sehr hohe Strafe verhängt werden. Auf sämtlichen Geldscheinen in Thailand ist der König abgebildet, falls man also auf den Geldschein tritt, wird dies sehr persönlich genommen. Dass das Vergehen unter Strafe steht, vergessen Ausländer leichtsinnigerweise – vor allem mit steigendem Alkoholkonsum.

 

Uhren als Geschenk

Uhren werden bei uns gerne als Schmuck verschenkt. Der Ausdruck "eine Uhr schenken" (songzhong) wird im Chinesischen genauso ausgesprochen wie "sich von einem Verstorbenen verabschieden". Wer also eine Uhr verschenkt, der drückt dem Gegenüber eine unschöne Erinnerung an die Endlichkeit des Daseins in die Hand oder macht den Sensenmann damit im schlimmsten Fall sogar erst auf ein potenzielles Opfer aufmerksam. Kein guter Start für eine Freundschaft …

 

Lobende Worte bei Hausbesuchen

Die Einrichtung bewundern, einen schönen Teppich bestaunen oder eine Porzellanbodenvase? Wer in den Golfstaaten oder in Afrika beim Hausbesuch zu viele lobende Worte für die Einrichtung findet, zwingt den Gastgeber geradezu dazu, diese zu verschenken – auch wenn sich der Transport des sperrigen Guts nach Hause als schwierig erweist.

 

Schnäuzen

... gilt in China, Japan und auch in Schweden als sehr ekelig. Taschentücher werden als sehr unappetitlich empfunden, vor allem wenn diese wieder in die Tasche gesteckt werden. In China rotzt man lieber auf die Straße, während man in Japan möglichst leise die Nase hochzieht.

 

Asien

Bei einer Asienreise sei Ihnen zu empfehlen, dass Sie nicht die alten Socken mit den Löchern einpacken. In buddhistischen Tempeln und in vielen Privathaushalten Asiens und des Orients heißt es nämlich: Schuhe aus und Farbe bekennen! Peinlich ist es aber, wenn man für die Reise die löchrigen alten Socken ("die kann ich dann ja gleich wegwerfen") eingepackt hat. Auch Schweißfüße unterstreichen das asiatische (Vor-)Urteil, das dem einen oder anderen Europäer ein häufigeres Fußbad gar nicht schlecht stünde.

Die zehn größten Touristen-Irrtümer

Die Niagarafälle sind die höchsten Wasserfälle der Welt, das Tote Meer das salzigste Gewässer und die Sahara nichts als eine große Sandwüste. Genauso wenig stellt das Kap der Guten Hoffnung den südlichsten Punkt Afrikas und das Nordkap den nördlichsten Punkt Europas dar. FOCUS online entlarvt die größten Irrtümer und Fehlannahmen, auf die viele Urlauber reinfallen.

 

1. Der schiefste Turm steht in Pisa

Er ist eines der bekanntesten Bauwerke der Welt: der schiefe Turm von Pisa. Jedes Jahr besuchen Tausende von Touristen die italienische Stadt, um dieses spektakuläre Bauwerk zu sehen. In Schieflage geriet der Turm bereits Ende des elften Jahrhunderts, als Schlamm und Sandmassen unter ihm wegsackten. Was viele Touristen nicht wissen: Das geneigte Gebäude in Pisa ist gar nicht der schiefste Turm der Welt. Der befindet sich nämlich in Deutschland - und zwar in der Gemeinde Suurhusen in Ostfriesland. Mit einer Neigung von mehr als fünf Grad schaffte es der beschauliche Kirchturm ins Guinnessbuch der Rekorde als Gebäude mit dem größten natürlichen Neigungswinkel der Welt.

 

2. Das tote Meer ist das salzigste Gewässer der Erde

Beim Baden Zeitung lesen und sich einfach treiben lassen, ohne unterzugehen: Genau dafür ist das tote Meer bekannt. Mit 28 Prozent Salzgehalt ist der See zwischen Israel, Jordanien und Palästina zwar sieben Mal so salzig wie das Mittelmeer, aber bei Weitem nicht das salzhaltigste Gewässer der Erde, wie viele annehmen. Der Assalsee im ostafrikanischen Dschibuti übertrumpft das Tote Meer in punkto Salzgehalt nochmals um sieben Prozent.

 

3. Der Petersdom in Rom ist die größte Kirche der Welt

Er ist das meistbesuchte sakrale Gebäude der Welt: der Petersdom im Vatikan. Viele denken, dass der Petersdom auch die größte Kirche der Welt sei. Gemessen an der Grundfläche stimmt diese Annahme allerdings nicht. Die größte Grundfläche weist die Basilika Notre Dame de la Paix in Afrika auf. Mit knapp 30 000 Quadratmetern ist die Kirche in Yamoussoukro, der Hauptstadt der Elfenbeinküste, sogar fast doppelt so groß wie der Petersdom. In Hinblick auf die fassbare Besucherzahl nimmt der Petersdom aber mit großem Abstand Platz eins ein: Knapp 60 000 Menschen finden bei einer Messe im Petersdom Platz – soviel wie in keinem anderen Gotteshaus der Welt.

 

4. Die Niagarafälle sind die höchsten Wasserfälle der Welt

Die Niagarafälle gelten als „das Highlight“ auf jeder Amerika- oder Kanadareise. Das „donnernde Wasser", wie die Ureinwohner den wohl berühmtesten Wasserfall nennen, zählt mit mehr als zehn Millionen Besuchern jährlich zu den beliebtesten Touristenattraktionen Nordamerikas. Weniger bekannt ist, dass die Niagarafälle nicht die höchsten der Welt sind - diese befinden sich nämlich in Venezuela. Der Salto Angel-Wasserfall im Südosten des Landes ist mit knapp 1000 Metern Fallhöhe der höchste frei fallende Wasserfall der Erde. In der heißen Jahreszeit verdunstet ein Teil des Wassers auf halbem Weg und bildet eine Wolke aus lauter Wassertröpfchen - der Rest mündet am Fuße des Wasserfalls in einen reißenden Fluss. Wer dieses spektakuläre Naturschauspiel sehen will, muss eine lange Anreise in Kauf nehmen: einen ganzen Tag dauert die Bootsreise von der Stadt Canaima zum Wasserfall.

 

5. Das Nordkap ist der nördlichste Punkt Europas

Das Nordkap liegt auf der norwegischen Insel Magerøy und wurde als der nördlichste Außenposten Europas bekannt. Tatsächlich bildet die Landzunge Kinnarodden, die noch vor der Insel Magerøya liegt, den nördlichsten Punkt des europäischen Festlandes. Und auf der Insel selbst liegt die Landzunge Knivskjellødden noch nördlicher – und zwar 1380 Meter über dem Nordkap. Das Nordkap punktet dafür seit kurzem mit einer anderen Besonderheit: Der europäische Fernwanderweg E1 wurde um 350 Kilometer von Kautokeino bis dorthin erweitert. Damit gilt er als einer der längsten Fernwanderwege weltweit.

 

6. Das Kap der guten Hoffnung ist der südlichste Punkt Afrikas

Was für den nördlichsten Punkt Europas gilt, stimmt auch für den südlichsten in Afrika: Das Kap der guten Hoffnung ist gar nicht der südlichste Punkt Afrikas - und auch nicht der Scheidepunkt zwischen dem Atlantik und dem Indischen Ozean. Tatsächlich trifft der Atlantik erst 250 Kilometer weiter südlich auf den Indischen Ozean – und zwar am weniger bekannten Kap Agulhas. Das „Kap der Nadel“ stellt exakt die geografische Grenze zwischen dem Atlantischen und dem Indischem Ozean dar und bildet den südlichsten Punkt Afrikas.

 

7. Die Sahara ist eine reine Sandwüste

Sahara und Sand – das gehört zusammen. Viele denken, die größte Trockenwüste der Welt bestünde nur aus Sand und riesigen Dünen, die ganze Städte unter sich begraben. Tatsächlich gelten nur 20 Prozent der Sahara als Sandwüste. Der Rest besteht aus Stein, Kies und Geröll. Anhand unterschiedlicher Gesteinsschichten fanden Geologen heraus, dass sich trockene und feuchte Phasen im Laufe von mehreren Millionen Jahren mehrfach abwechselten und die Sahara so formten, wie sie heute erscheint. Übrigens: Mit über neun Millionen Quadratkilometern Fläche ist die Sahara in etwa so groß wie die USA und 26 Mal größer als Deutschland.

 

8. In Grönland und Alaska ist es immer eisig kalt

Alaska und Grönland zählen zu den kältesten Regionen unserer Erde. Eiseskälte mit extremen Minustemperaturen sorgen immer wieder für Schlagzeilen. Im Januar 1954 lag die niedrigste, jemals gemessene Temperatur in Grönland bei 66 Grad minus. Selbst die durchschnittliche Temperatur in den Wintermonaten hat es in sich: Die liegt in Grönland bei minus 24 Grad. Aber es ist nicht immer nur kalt und eisig in den polarnahen Regionen. Im Juni, Juli und August steigt das Thermometer in den innersten Bereichen der langen Fjorde in Grönland durchaus über die 20-Grad-Grenze.

 

9. Der Name "Roter Platz" kommt vom Kommunismus

Der Rote Platz gehört zu den berühmtesten Wahrzeichen in der Russischen Hauptstadt Moskau. Oft wird angenommen, dass der Name „Roter Platz“ auf den Kommunismus zurückzuführen ist, jedoch heißt der Platz auf russisch "Krasnaja Ploschtschad". Dies bedeutet nicht nur roter, sondern auch schöner Platz. Im heutigen Sprachgebrauch wird das Wort „krasny“ aber nur noch als rot gebraucht. Auch die an den Platz angrenzenden roten Kreml-Mauern wurden fälschlicherweise immer wieder als Erklärung für den Namen herangezogen, dabei waren sie bis zum 19. Jahrhundert noch weiß.

 

10. Die Ureinwohner der Arktis leben in Iglus

Die Ureinwohner der Arktis wohnten gar nie, wie viele glauben, in Iglus. Tatsächlich leben die Ureinwohner der Arktis in Hütten oder Häusern aus Stein, Holz oder Gras. Im Sommer dienen luftige Zelte aus Felle oder Knochen als Unterschlupf. Trotzdem lernen die Kinder in diesen Regionen auch heute noch, Iglus zu bauen. Falls es zu plötzlichen Schneestürmen kommt, können sie sich ihren Unterschlupf aus Schnee und Eis selbst errichten und darin Schutz finden. Zudem sind die Iglus zeitweiliger Unterschlupf für Jäger. 

Die zehn schönsten Inseln der Welt

Wer hatte ihn noch nie; den Traum, wo man in einer Hängematte liegt, auf einer einsamen Insel mit weißem Sandstrand? Dazu noch ein cooler Cocktail und man kann einfach nur die Seele baumeln lassen. Um diesen Traum ein wenig näher zu kommen, hat TripAdvisor die 102 schönsten Inseln ausgezeichnet.

Bereits zum zweiten Mal hat die Reise-Webseite die besten Trauminseln der Welt mit dem „Travellers´Choice Awards“ ausgezeichnet. Insgesamt 102 Inseln in 34 Regionen und Ländern wurden basierend auf Millionen Bewertungen und Erfahrungsberichte mit dem Preis gekrönt. Nicht nur die Landschaft und die Lage der Inseln war ausschlaggebend, sondern auch die Unterwasserwelten, die atemberaubenden Strände, die Kulinarik und das Freizeitangebot. 

GEO Reisen stellt Ihnen die Top 10 der traumhaftesten Inseln vor und lädt Sie auf eine Traumreise auf eine „einsame“ Insel ein.

 

Platz 1

Platz 1 geht an Ambergris Caye – die größte von über 200 Inseln vor der Küste von Belize in Mittelamerika. Die Insel ist etwa 34 Kilometer lang und liegt 56 Kilometer nordöstlich von Belize City im Karibischen Meer. Der Hauptort ist San Pedro. Die Menschen leben hier fast ausschließlich vom Tourismus. Neben Ambergris Caye verläuft das Belize Barrier Reef und bietet damit einen guten Ausgangspunkt für Taucher und Schnorchler z.B. am Hol Chan Marine Reserve. Die Insel ist heute das größte Touristenzentrum in Belize.

 

Platz 2

Providenciales ist eine Insel der Turks- & Caicosinseln in der Karibik, die meist nur Provo genannt wird. Es handelt sich um die westlichste bewohnte Insel der Caicos-Inseln. Providenciales ist mit seinen langen Stränden und Korallenriffen eine luxuriöse Touristendestination, die sich mit 350 Sonnentagen pro Jahr rühmt. Die größten Ortschaften auf Providenciales sind Five Cays, Honda Road, The Bight und Wheeland und ein beliebtes Ausflugsziel für alle Inselurlauber. Besonders beliebt ist das Reiten am Strand, wo man all seine Sorgen hinter sich lassen kann.

 

Platz 3

Bora Bora ist ein Atoll mit einem Zentralberg sowie einem Korallensaum mit zahlreichen aufliegenden Motus. Die Zentralinsel Bora Boras besteht überwiegend aus basaltischer Lava und befindet sich im Südpazifik. Hauptattraktion auf der einzigartigen Insel ist die Lagune mit ihrer noch weitgehend intakten Unterwasserwelt. Mit dem Glasbodenboot, beim Tauchen und Schnorcheln, kann man das Riff mit tausenden von bunten Korallenfischen erkunden. In der tiefen Lagune gibt es Barrakudas und Haie, die während geführter Tauchtouren angefüttert werden können. Eine weltbekannte Attraktion für Taucher ist die „Rochenstraße“, ein Bereich in der Lagune, in dem verschiedene Rochenarten in großen Schwärmen vorkommen. Am Gipfel des Mont Otemann hat man einen atemberaubenden Rundblick über das Atoll

 

Platz 4

Marco Island ist eine Stadt im Collier County im US-Bundesstaat Florida und liegt am Rande der Everglades. Das Stadtgebiet hat eine Größe von 44,3 km². Die Einwohnerzahl ist in den letzten Jahren nicht wesentlich verändert, was auf Grund der Insellage erklärlich ist. Dagegen steigt die Zahl der Saisongäste mit eigener Wohnung stetig an. Marco Island hat eine wunderschöne eigene Marina und bietet viele Shoppingmöglichkeiten für die Urlauber.

 

Platz 5

Die Insel Lewis & Harris in den Äußeren Hebriden ist die größte schottische Insel, und die drittgrößte zusammenhängende Landmasse der Britischen Inseln nach Großbritannien und Irland. Die wilden Naturschönheiten und die schottische Lebensfreude lockt jährlich tausende Besucher auf die außergewöhnliche Insel. Die mystischen Callanish Standing Stones sind häufige Gründe für einen Reise auf die Insel Lewis & Harris.

 

Platz 6

Insel Naxos befindet sich in Griechenland, genauer gesagt im Ägäischen Meer. Von steilen Ufern bis hin zu ebenem Land und einem Berg ist auf dieser Insel alles zu finden. Auf der Inseln gibt es einige Sehenswürdigkeiten zu bestaunen. Viele alte Burganlagen, Kirchen, Museen, Ausgrabungen von Gebäuderesten aus der früheren Siedlungszeit, das mächtige Tor des Opisthodoms, zahlreiche burgartige venezianische Gebäude um nur ein paar der sehr sehenswerten Dinge auf Eiland Naxos zu nennen.

 

Platz 7

Aitutaki ist ein so genanntes gekipptes Atoll der Cookinseln. Die Insel befindet sich am Rande einer großen Lagune, zusammen mit 15 kleineren Inseln (Motus), drei davon vulkanischen Ursprungs und zwölf Koralleninseln. Der Tourismus und in geringem Maße die Fischerei und Landwirtschaft bilden die wirtschaftliche Grundlage der ca. 1.900 Einwohner. Das Atoll wird von Zeit zu Zeit von Kreuzfahrtschiffen angelaufen und ist immer wieder ein beliebtes Urlaubsziel für Reisende, die Ruhe und Erholsamkeit suchen.

 

Platz 8

Nosy Be ist eine Insel vor der Küste Madagaskars. Ihr Name bedeutet in Malagasy „große Insel“. Die Insel ist, wie viele andere, vulkanischen Ursprungs. Es herrscht feucht-warmes Klima, die Temperaturen liegen zwischen 25 und 30°C und sinken auch im Winter nicht unter 21°C. Der Niederschlag beträgt rund 2000 mm pro Jahr. Nosy Be hat ein eigenes Mikroklima, auch in der Trockenzeit regnet es oft, meist in der Nacht, was für ein üppiges Grün sorgt. Ein Highlight der Insel ist der tropische Regenwald im Lokobe-Naturreservat mit den Riesenbäumen Canarium madagascariense und Potameia crassifolia, die bis zu 40m hoch werden.

 

Platz 9

Die Osterinsel ist eine isoliert gelegene Insel im Südostpazifik, die politisch zu Chile gehört, geographisch jedoch zu Polynesien. Bekannt ist die Insel vor allem wegen der monumentalen Steinskulpturen, den Moai. Seit 1995 ist die Osterinsel als Nationalpark Rapa Nui Teil des UNESCO-Welterbes. Auch die vielfältige Pflanzen- und Tierwelt ist besonders für Naturliebhaber sehr spannend. Am feinen, weißen Korallenstrand bei Anakena kann man traumhaft baden und picknicken.

 

Platz 10

Koh Tao ist eine Insel im Golf von Thailand. Urlauber kommen zum Free Diving hierher und um die unvergleichliche Tierwelt unter Wasser zu bestaunen. Der Tourismus ist die Haupteinnahmequelle der auf rund 4000 Menschen angewachsenen Bevölkerung der Insel. Die überwiegende Mehrzahl der Gäste sind nach wie vor Rucksacktouristen. Mit den inzwischen schnelleren Bootsverbindungen zum Festland und den touristisch erschlosseneren Nachbarinseln im Süden wächst auch die Anzahl von Gästen aus dem übrigen touristischen Spektrum. Mit der Zunahme von zahlungskräftigeren Touristen werden, wie früher bereits auf Samui und Phangan, die älteren Holzbungalows zunehmend durch Gebäude ersetzt, die mehr Komfort bieten sollen.

Die 10 beliebtesten Familienhotels

Für die Eltern bedeutet der Urlaub mit der ganzen Familie oft mehr Stress als Erholung. Daher ist es umso wichtiger, das richtige Hotel zu wählen. Das Reiseportal HolidayCheck.de stellt zehn Hotels in beliebten Urlaubsregionen vor, die den „HolidayCheck Award 2014“ in der Kategorie „Familienurlaub“ gewonnen haben.

 

Mallorca: 4* Hipotels Cala Millor Park/Cala Millor 
Tagsüber gibt es Spaß und Spiel im Hipiclub, abends lädt die Minidisco zum gemeinsamen Tanzen ein. Dazu Sonnenschein, Strand vor der Tür und ein eigener Pool – was braucht ein Kinderherz mehr? Mama und Papa genießen derweil gutes Essen, Entspannung im Spa und Sonnenuntergänge im Zimmer mit Meerblick.

 

Kroatien: 4* Falkensteiner Family Hotel Diadora/Petrcane 
Spaß in der Wasserwelt „Falkytasia“ mit Wasserfall und Balancierbrücke oder Action im kunterbunten Spielbereich „Falky-Land“? Hier haben sogar die Kleinsten die Qual der Wahl. Langweilig wird es dafür in diesem Hotel auf keinen Fall! Beim Abendessen im Kinderrestaurant treffen sich dann alle wieder.

 

Österreich: 4* Kinderhotel Almhof/Gerlos 
Dieses Hotel empfiehlt sich für alle Eltern, die im Urlaub wieder richtig durchatmen möchten, denn Kinderbetreuung steht hier an erster Stelle. In vier verschiedenen Gruppen werden die Kleinen je nach Alter rundum versorgt. Highlights: Zauberschule, Fußballfeld, Schwimmkurs und Skischule etc.

 

Gran Canaria: 4* Gloria Palace Royal Hotel & Spa 
Während sich die Kleinen in Tina’s Miniclub oder in einem der beiden Kinderpools austoben, genießen die Eltern alle Annehmlichkeiten des Hotels: Infinity-Pool, Panorama-Terrasse und Pool-Bar. Im Spa-Bereich verwöhnen Zirkelbad und tropische Duschen alle Sinne. Bequem: Ein hauseigener Fahrstuhl befördert die Gäste zum Strand.

 

Ägypten: 4,5* Iberotel Makadi Saraya Resort/Makadi Bay 
„Makadi Wasserwelt“ lautet das Zauberwort, bei dem die Kinderaugen strahlen. 50 Rutschen für kleine und große Wasserratten bietet der Park, darunter eine 19 Meter lange „Freefall“-Rutsche. Nach so viel Action schmeckt das Kindermenü am Abend gleich doppelt so gut! Urlauber Thomas schreibt: „Traumurlaub im Traumhotel zum Traumpreis!“

 

Türkei: 4* Thalia Beach Resort/Side-Kumköy

So sieht ein perfektes Familienhotel aus: Spielplatz, Minirutsche und Eiscreme für Kinder – Sauna, Poolbar und Fischrestaurant für Erwachsene. Zwischendurch ein gemeinsamer Ausflug an den Hotelstrand mit Beach-Volleyball und Sandburgen bauen – und schon ist der Stress des Alltags vergessen.

 

Griechenland: 4* Robinson Club Kalimera Kriti/Kreta 
Egal ob Roby Club, R.O.B.Y.s oder ROBs – Kinder von drei Jahren bis zum Teenager werden hier liebevoll betreut. Da kann es schon mal passieren, dass man sich den ganzen Tag nicht zu Gesicht bekommt. Spätestens beim köstlichen Abendessen sind dann aber alle wieder vereint.

 

Italien: 4* Familienhotel Feuerstein/Südtirol 
Kinder entspannt, Eltern entspannt, Urlaub perfekt! Ob beim Bogenschießen, einer Wanderung oder beim Toben in der Spielscheune – im Hotel Feuerstein gibt es genug Möglichkeiten sich so richtig auszupowern. Separate Zimmer sorgen für angenehme Nachtruhe, nicht nur für die Kinder. Ein tolles Extra ist die kostenlose Baby-Betreuung.

 

Bulgarien: 4,5* HVD Hotel Miramar/Obzor 
Das Miramar ist ein klassisches Clubhotel mit All-Inclusive-Service: Animation, Pool mit Rutsche, Spielplatz und Kinderessen. Abends heißt es „Bühne frei“ für Unterhaltungsshows. Während die Kleinen dann gemütlich schlummern, können die Eltern bei köstlichen Cocktails in der Salonbar den Tag ausklingen lassen. Ein nettes Special sind die Angebote für Alleinreisende mit Kindern.

 

Deutschland: Familotel Sonnenpark/Willingen
Eine eigene Reithalle mit Pony-Stallungen ist eines der Highlights im Familotel Sonnenpark. Einmal Ponyreiten pro Woche ist inklusive, genauso wie die tägliche Kinderbetreuung über zwölf Stunden hinweg. Baby-Ausstattung in den Zimmern, Gläschen-Buffet und eine gemütliche Baby-Lounge sorgen auch bei frisch gebackenen Eltern für Urlaubsfreude pur. 

Baby an Bord - Kinderfreundliche Airlines

Ein schreiendes Baby an Bord ist nicht nur für die anderen Passagiere störend, sondern auch für die Eltern ein Kraftakt, der sehr unangenehm ist. Nicht nur, dass die Reisenden ungeduldig werden, auch das Kind leidet darunter. Viele Eltern sind gut ausgerüstet, um den Flug so glimpflich wie möglich zu überstehen – leise Liedchen trällernd oder mit Spielzeug ablenkend - aber oftmals helfen die vielen Aufmunterungsversuche und das ständige Tragen des Kindes auch nicht mehr. Was machen die Fluggesellschaften für das Wohl der Reisenden Babys und Kleinkinder? Und wie viel kosten die kleinen Passagiere? Das Vergleichsportal Idealo hat die Kinderfreundlichkeit vier deutscher Airlines (Lufthansa, Condor, Air Berlin und Germanwings) sowie einer spanischen (Vueling) miteinander verglichen und dabei einige Unterschiede gefunden.

 

Unterschiede bei den Kosten 

Kostenlose internationale Flüge gibt es für Kinder unter zwei Jahren bei allen fünf genannten Airlines nicht. Während Lufthansa, Condor und Air Berlin jeweils zehn Prozent des Flugpreises bei Babys verlangen, sind bei Vueling 30 Euro pro Flugstrecke zu zahlen und bei Germanwings 15 Euro pro Teilstrecke. Bei Kindern ab zwei Jahren bieten Lufthansa, Condor und Air Berlin eine Ermäßigung von 25 Prozent an, bei Vueling sind es fünf Prozent (bis zu vier Kinder plus Eltern) und bei Germanwings 20 Prozent. Eine kostenlose Platzreservierung für die Kleinen gibt es uneingeschränkt nur bei Lufthansa. 

Wer selbst ein Kind hat, weiß, wie viel zusätzliche Sachen man im Urlaub benötigt. Fläschchen, Windeln, Stofftiere – alles muss mit. Während bei Lufthansa Gepäck bis zu einem Gewicht von 23 Kilogramm pro Kind nichts kostet, darf man bei Condor 20 Kilogramm mitnehmen. Auch die anderen drei Airlines erlauben Freigepäck von 23 Kilogramm pro Person.

 

Vorrang für Familien

Nichts ist praktischer, als wenn das Kind brav im Kinderwagen sitzt. Wer diesen bis zur Flugzeugtür nutzen möchte, kann dies bei allen fünf der untersuchten Airlines tun. Auch beim Boarding haben Familien einen kleinen Vorteil: Im Fall einer freien Platzwahl hat ein frühes Einsteigen den entscheidenden Vorteil, dass man sich nebeneinanderliegende Sitze sichern kann – mit Kindern gern vorn bei den Toiletten. Ein kostenloses Priority Boarding für Familien bieten Lufthansa und Vueling an. Bei Condor und Air Berlin gilt das nur für Familien mit Babys.

 

Unterhaltungsangebot

In Sachen Unterhaltung ist Lufthansa wieder Vorreiter. Das Entertainmentprogramm umfasst Malhefte, spezielle Filme und Hörspiele. Bei Condor gibt es Malhefte, Hörspiele und Kinderlieder. Und Air Berlin stellt den Kleinen Malhefte, Comics und Puzzles zur Verfügung. Vueling dagegen bietet keinerlei Unterhaltung für Kinder, während Germanwings auf die Kinderseite im Bordmagazin verweist.

 

Schlafen und Essen an Bord

Stundenlanges Sitzen auf den eigenen Plätzen fällt den meisten Kindern mehr als schwer. Daher versuchen die Airlines die Kinder mit etwas Spielzeug bei Laune zu halten, was nur für kurze Zeit möglich ist. Für sie spielt das Schlafen eine größere Rolle. Im Arm der Eltern geht das gut, doch damit die auch ein bisschen Ruhe finden, ist es angenehm, wenn an Bord ein spezielles Babybett zur Verfügung steht. Bei Lufthansa gibt es das für Kinder mit einer Maximalgröße von 83 cm. Bei Condor stehen Betten für Kinder bis zu einem Alter von sechs Monaten zur Verfügung, und bei Air Berlin wird das Höchstalter mit zwölf Monaten angegeben. Während Vueling über gar keine Babybetten an Bord verfügt, ist das bei Germanwings vom Flugzeugtyp abhängig.

 

Beim Essen haben die Airlines unterschiedliche Regelungen. Individuelle Mahlzeiten, die sich von denen für Erwachsene unterscheiden, gibt es nur bei Lufthansa und Condor, bei Air Berlin gibt es solch ein Angebot für Kinder ab zwei Jahren. Vueling und Germanwings haben dagegen keine Extraspeisen für junge Passagiere im Angebot.

Die besten Skigebiete

Die Tage werden immer kürzer, der Winter kommt immer näher – und mit ihm die Skisaison. Heutzutage ist es gar nicht mehr so leicht, für den oft sehr teuren Preis der heimischen Skigebiete auch wirklich Qualität zu bekommen. Darum haben wir heute für Sie eine kleine Übersicht über die beliebtesten Pisten in der Schweiz, Italien und Österreich zusammengestellt.

Laut der rennomierten Studie „Best Ski Resort“ gewinnt das Ranking mit Abstand Zermatt in der Schweiz. Skifahrer schätzen dort vor allem die Authentizität, Pisten, Schneesicherheit und Liftsituation. Das Skigebiet kann aber auch auf ein tolles Familienangebot stolz sein und die Aprés-Ski-Auswahl lässt ebenfalls nicht zu wünschen übrig. 

 

Das österreichische Skigebiet Serfaus-Fiss-Ladis kann ebenfalls punkten. Vor allem die angenehme Liftsituation zu einem guten Preis-Leistungsverhältnis und die zahlreichen Familienangebote machen den Aufenthalt dort zu einem besonderen Erlebnis. Tolle Pisten zu angemessenen Preisen findet man auch im italienischen Skiort Alta Badia.

 

Pistenverhältnisse

Eines der wichtigsten Kriterien für Skifahrer und Snowboarder: Das Pistenangebot. Je besser man fährt, umso wichtiger wird auch ein großes Skigebiet und gute Pisten. Neben Zermatt gehören in dieser Hinsicht auch die italienischen Skigebiete Alta Badia und Val Gardena/Gröden zu den Besten. Als beliebtester Österreicher gilt laut Umfrage Ischgl.

 

Schneelage

Da die Schneelage immer ungewisser wird, ist auch die Schneesicherheit mittlerweile ein wichtiges Kriterium bei der Wahl des richtigen Skigebietes, besonders wenn man länger im Voraus bucht. Hier sind höher gelegenen Orte klar im Vorteil. Sehr beliebt sind das Südtiroler Skigebiet Sulden, St. Moritz in der Schweiz und der österreichische Stubaier Gletscher.

 

Preis-Leistungsverhältnis

Das beste Angebot gibt es im Schneeparadies Sulden. Kunden schätzen dort die guten Preise für Lifttickets sowie für Unterkünfte und Gastronomie. Der Bergsteiger Reinhold Messner hat in Sulden seine zweite Heimat gefunden und unterhält dort eine Herde Yaks. Das „Messner Mountain Museum Ortles“ und ein Buschenschank in einem Bergbauernhof gehören ebenfalls zu seinen Errungenschaften.

 

Aprés Ski

Beim Thema Aprés Ski hat das österreichische Ischgl die Nase vorne. Der Skiort kann einiges an Kneipen, Nachtclubs und Discotheken aufweisen und wird seinem Ruf als Party-Mekka mehr als gerecht. Dass Österreich es versteht zu feiern beweisen auch Flachau, Obertauern und St. Anton am Arlberg, die es laut Kundenmeinung alle unter die Top 5 geschafft haben.

 

Freestyle

Freestyler fühlen sich in Laax am wohlsten (Schweiz). Laax ist seit langem der absolute Hotspot für Freestyler und Snowboarder und ein beliebter Trainingsort für Profis und Amateure. Die sogenannte „Sprungschüssel“ ist 140m lang, 18m breit und 6,50m tief und ermöglicht Sprünge bis zu sechs Metern Höhe. In Österreich können die Serfauss-Fiss-Ladis, Ischgl und Schladming ebenfalls mithalten.

 

Highlights direkt vor der Haustüre

In Salzburg erwarten Skihungrige nicht nur perfekt präparierte Pisten untertags, sondern auch am Abend. Von St. Michael im Lungau bis Obertauern, Hinterglemm, Maria Alm und Leogang machen die Flutlichtpisten das nächtliche Skivergnügen möglich. Und wer zwischendurch hungrig ist, dem erwartet in den zahlreichen, urigen Hütten eine gut riechende Spezialität aus Salzburg: die „Kasnockn“. 

Kärnten begeistert Skifans mit perfekten Pisten, Schneesicherheit und viel Sonne. Profis und Genusswedler kommen gleichermaßen auf ihre Kosten. Alpinsportler erwarten perfekt präparierte Abfahrten, sowie spezielle Gelände für Freerider und Snowboarder. Mit über 25 Skigebieten bietet Kärnten für Groß und Klein das perfekte Angebot von schneesicheren Pisten, den längsten Abfahrten Kärntens für Skihungrige, sonnigen Pisten für entspannte Mittagspausen, tief verschneite Hänge im Blickfeld von Österreichs höchstem Berg, dem Großglockner, bis hin zu Familienurlaub im Schnee. Egal ob Langlauf, Schneeschuhwandern oder auf der Rodel, Kärnten bietet Pistenvergnügen für jedermann. 

Die heiße Neuheit auf der Piste in Bad Kleinkirchheim: "Thermen Cube" nennt sich die "Pistensauna" im österreichischen Wohlfühlort in den Kärntner Nockbergen. Zwei dieser neuen Wellness-Inseln gibt es bereits - und jede hat eine Besonderheit zu bieten. Cube Nummer 1 begeistert mit freiem Eintritt für Skipass-Besitzer in einer angenehm temperierten Infrarotsauna mit Duftaufguss und einer Live-Schaltung zum Saunameister im Thermal Römerbad. Wer nicht so lange auf seine Massage warten möchte, wählt Cube Nummer 2 im Bereich Priedröf. Dort erwarten die müden Skifahrer zwei Massagesessel, die sie schnell wieder fit für die Abfahrt machen.

Weihnachtsbräuche aus aller Welt

Egal ob das Christkind oder der Weihnachtsmann kommt - viele verschiedene Länder auf dieser Welt freuen sich auf das Weihnachtsfest und die Adventzeit, auf ihre eigene Art und Weise. 

Wir möchten Ihnen eine paar dieser Bräuche und Traditionen anderer Länder etwas näher bringen!

 

Weihnachten in den: USA

In Nordamerika feiern die Menschen ihr Weihnachten am 25. Dezember. Hier erzählt man sich vom sogenannten Santa Claus. Ein bärtiger alter Mann, mit einem weißen Bart, einem rotem Mantel und einem fröhlichen Lächeln. Er soll am Nordpol leben und dort über seine Helfer wachen, die jedes Spielzeug für die artigen Kinder anfertigen. Die Sage von Santa Claus wurden von Immigranten nach Amerika gebracht der Brauch stammt ursprünglich aus dem skandinavischen Raum. 

 

Eine ganz beliebte Tradition in Nordamerika ist das nach Hause kommen an Weihnachten. Egal welcher Familienteil über das Jahr nicht immer da ist, er kommt an Weihnachten heim, das ist ein Muss! Alle sitzen beisammen, das Haus ist eindrucksvoll dekoriert und es gibt ein leckeres Festessen. Und am Weihnachtsmorgen, dem 25. Dezember gibt es Geschenke, die Santa Claus über Nacht gebracht hat.

 

Weihnachten in: Schweden

In Schweden ist der Winter lang und dunkel, doch gerade dann ist es Zeit sich mit seinen Familien zusammen zu setzen und dieses Fest in stimmungsvoller Gesellschaft zu verbringen.   

Auftakt für die schwedische Weihnachtszeit ist das Fest der Lucia am 13. Dezember. Morgens besucht Lucia, meist die älteste Tochter der Familie, in einem weißen Gewand, einem roten Seidenband um die Hüfte und einer Kerzenkorne die dunklen Häuser. Begleitet wird sie von Sternknaben und vielen Dienern, die mit ihr gemeinsam Lieder zu Ehren der Lucia singen. Anschließend werden Pfefferkuchen, mit Safran gewürzte Brötchen und der schwedische Glögg verteilt. 

Der Weihnachtsabend, der Lillejulafton wird in Schweden am 23. Dezember gefeiert. Es gibt einen schön geschmückten Weihnachtsbaum mit sorgfältig verpackten Geschenken darunter und ein schmackhaftes Weihnachtsbuffet. In Schweden genießt man gerne Fisch in kalter oder warmer Form dazu werden meist Salate, Schinken oder Käse serviert.

 

Weihnachten in: Spanien

In Spanien wird das Weihnachtsfest durch die verschieden Wetterbedingung in den unterschiedlichen Teilen des Landes einzigartig gefeiert. Mit Schnee in den Pyrenäengebirge, schneidender Kälte auf der iberischen Hochebene oder mit strahlendem Sonnenschein an den kanarischen Stränden. Man finden wohl nirgendwo so kontrastreiche Klimazustände wir in Spanien. 

Doch die Aufregung am 22. Dezember ist wohl überall gleich, auf die Ausspielung der Loteria de Navidad, der großen Weihnachtslotterie. Fünf Stunden lang gibt der Kommentator die Glückszahlen bekannt und so ziemlich die ganze Nation sitzt vor den Fernseher und fiebert um den Millionengewinn mit. Sollte es mit dem Gewinn dann doch nicht klappen, widmet man sich wieder den Vorbereitungen für die Feierlichkeiten vom 24. Dezember bis zum 6. Jänner. 

Am Heiligabend wird in Spanien die Misa de Gallo, eine Messe zu Ehren des heiligen Hahnes gefeiert, da dieser als erster die Nachricht verbreitete von der Geburt des Jesuskindes. Der 28. Dezember wird so gefeiert wie der 1. April bei uns. Am Tag des Dia de los Inocentes werden laufend kleine Streiche und Scherze gespielt. 

Die spanische Silvesternacht Nochevieja wird sehr traditionell gefeiert. Sobald die Glocken um Mitternacht läuten, muss zu jedem Glockenschlag eine Weinbeere verspeist werden. Das soll Glück und Freude für das nächste Jahr bringen.

 

Weihnachten in: Russland

Die Weihnachtszeit ist in Russland eine sehr wichtige Zeit. Der Rhythmus in Russland läuft etwas anders ab als in anderen Länder. Hier feiert man zuerst das neue Jahr und schenkt sich danach die Weihnachtsgeschenke, um sich dann am 13. Jänner noch einmal von dem alten Jahr zu verabschieden. 

Den Hintergrund für diesen speziellen Rhythmus findet man in der Oktoberrevolution des Jahres 1917. Mit diesem Zeitpunkt wurder wurde nicht nur das Weihnachtsfest abgeschafft, sondern auch der julianische Kalender, nach dem das Fest am 7. Jänner gefeiert wurde. 

Heute ist der bedeutendste Festtag in Russland der 31. Dezember. An diesem Tag trifft man sich mit der Familie und den Freunden und gestaltet gemeinsam ein großes Fest. Das wichtigste Element dieser Feier ist der Jolka, der traditionelle Neujahrsbaum. Dieser wird mit Glaskugeln und Watte geschmückt. Gegen 22:00 Uhr wird mit dem Festschmaus begonnen und somit in das neue Jahr hineingefeiert. 

Den Kindern bringt in Russland, gegen Mitternacht, die Geschenke das (Groß)Väterchen Frost, in Begleitung seiner Enkelin Snegurotschka. Die Erwachsenen begrüßen das neue Jahr mit einem Gläschen Sekt und einem großen Feuerwerk. Kräftige Naturen halten das Feiern bis zum 7.Jänner, dem offiziellen Weihnachtstag durch. Der Weihnachtstag wird ruhig und besinnlich im Kreis der Familie verbracht, es wird auch ein traditioneller Gottesdienst besucht.

 

Weihnachten in: Brasilien

Bei meist 35 Grad feiern die Brasilianer ihr Weihnachtsfest. Dennoch lassen sie es nicht nehmen, die Geburt von Jesus Christus ausgelassen zu feiern. Das Fest zählt in Brasilien zu einem der wichtigsten im ganzen Jahr, das ist nicht sehr verwunderlich, denn Brasilien ist das größte römisch-katholische Land. 

Trotz Schneemangel kommt in Brasilien auch der Weihnachtsmann. Nach der Vorstellung der Bevölkerung reist dieser von Grönland nach Brasilien, eine weite Reise, aber bekanntlich ist an Weihnachten nichts unmöglich. 

Hier kommt der Weihnachtsmann, nicht durch den Schornstein, sondern durch ein offenes Fenster. Auch die Geschenke werden anders platziert, nicht unter dem Weihnachtsbaum oder in einem an dem Kamin angehängten Strumpf, sondern in den Schuhen der Hausbewohner.

 

Weihnachten in: Australien

Das australische Weihnachtsfest überzeugt durch seine Originalität. Hier wird europäische Tradition mit australischer Tradition und ein bisschen Partystimmung kombiniert. 

Eines der Phänomene in Australien, ist die Weihnachtsbeleuchtung der Häuser. Anfang Dezember beginnt der Wettbewerb um das schönste und strahlendste Haus. Hier ist zwar kein Preis in Aussicht, dennoch möchte jeder einmal mit seinem Haus in der australischen Zeitung auffallen. Bei den Bewohnern von Sydney kann es schon einmal vorkommen, dass sie sich in ihren Van setzen um sich dieses Spektakel hautnah anzusehen. 

Ein typischer Ausflug in der australischen Weihnachtszeit ist ein Badeurlaub, da um den 25. Dezember tropische Temperaturen von 35 bis zu 40 Grad herrschen. Hier kann es schon einmal vorkommen, dass die Bescherung am Strand stattfindet und man danach direkt ins Meer gehen kann. Auch keine Seltenheit sind die Weihnachtsmänner die gerne mal auf dem Jetski bei den Strandbesuchern vorbei düsen.

Für das traditionelle Weihnachtsessen treten dann die Familien wieder die Heimreise an. Es wird der berühmte Truthahn serviert und die ganze Familie kommt zusammen und feiert ausgelassen. Auch eine Spezialität ist der Plumpudding. Er wird traditionell ein paar Tage vor dem Fest zubereitet, damit er dann besonders gut schmeckt.

 

Weihnachten in: Grönland

Mit fehlenden Schnee während der Weihnachtsfeiertage hat man in Grönland wahrlich nicht zu kämpfen. Dank der weißen Pracht ist bereits gute Stimmung garantiert. Die eindeutig dominierende Farbe in Grönland ist nicht rot sondern weiß. Nicht nur wegen dem Schnee, auch die Festkleidung der Männer ist ein weißer Anorak. 

Der Weihnachtsmann kommt nicht wie bekannt mit dem Schlitten der von Rentieren gezogen wird, sondern mit einem Hundeschlitten. Auch mit dem Weihnachtsbaum ist das so eine Sache. Die Landschaft in Grönland ist eher kahl und nicht so stark bewachsen. Deshalb werden die Weihnachtsbäume aus Dänemark importiert. 

Da es in Grönland im Winter meist dunkel ist, erstrahlt die Weihnachtsdekoration sofort noch heller. Die Wohnhäuser werden mit strahlenden Sternen dekoriert. Das schmücken des Weihnachtsbaums fällt auch ein bisschen anders aus. Statt Sternen und Kugeln, wird der Weihnachtsbaum mit Stiefeln und Robenfell geschmückt. Zur Feier des Tages, gibt es in Grönland heimische Kost, die aus Robben-, Rentier- und Walfleisch besteht.

 

Weihnachten in der: Türkei

Für die Türkei ist das Weihnachtsfest vor allem aus Profitgründen wichtig. Zahlreiche Menschen schwören darauf das Weihnachtsfest nicht zu Hause bei Schnee und Kälte zu verbringen, sondern im warmen Südosten am Strand. 

Da der Großteil der Bevölkerung sich zum islamischen Glauben bekennt, wird hier nur von einem kleinen Prozentanteil das christliche Weihnachtsfest gefeiert. Doch in den letzten Jahren ist das Weihnachtsfest zu einem Trend geworden. In den Supermärkten werden bereits Plastiktannen, Christbaumkugeln oder Kitschengel verkauft. Durch dieses Angebot erstrahlen auch die türkischen Wohnungen im Glanz der europäischen Weihnachtsdekoration. 

Natürlich widerspricht das christliche Weihnachtsfest dem islamitischen Glauben. Deshalb hat man sich hier etwas einfallen lassen. Denn statt dem „Weihnachtsfest“ hat man es nun umbenannt in das „Neujahrsfest“ und somit wurden alle religiösen Konflikte beseitigt. 

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