Iran, Persien

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Persepolis

Auf einem riesigen erhöhten Steinplateau in den staubigen Ausläufern des Zagros-Gebirges, findet man den prächtigen Palastkomplex von Persepolis. Er war der ganze Stolz des gigantischen Perserreichs, das in seiner besten Zeit von Griechenland bis Indien reichte. 515 v. Chr. Begann der Bau und der Palast wurde im Laufe der Zeit immer größer, sodass sich dort heute riesige Säulenhallen befinden. Auf dem Komplex befinden sich 36 Steinsäulen die jeweils 20 Meter hoch sind. Damals sind Delegierte und Würdenträger aus entfernten Provinzen angereist, um zu dem isolierten Ort „König der Könige“ zu huldigen sowie Festen und Zeremonien beizuwohnen. Alexander der Große beendete die persische Vormacht 330 v. Chr. als er Persepolis plünderte und zerstörte. Über die Jahrhunderte verschwanden die Ruinen im Sand, bis Archäologen aus Chicago im Jahr 1930 Persepolis ausgruben. Der Palast wurde wieder aufgebaut und heute kann man eine Vielzahl an Säulen, Gebäuden und Reliefs sehen. Für die Iraner sind die Ruinen das Testament der einstigen Macht und der reichen Geschichte ihres Landes.

Isfahan und der Imam-Platz

Der Imam-Platz ist einer der größten und schönsten Plätze der Welt und wird von berühmten Gebäuden des 17. Jahrhunderts und einer 2-stöckigen Arkade mit Shops und Teehäusern umgeben. Einen sehr schönen Überblick bekommt man von der Terrasse des Ali-Qapu-Palastes, welcher früher eine Königsresidenz war. In Isfahan gibt es jede Menge schöne Moscheen die es sich lohnt auszuschauen. Ein absolutes Kultur-Highlight ist die Königsmoschee Masdsched-e Emam, welche nach 18 Jähriger Bauzeit im Jahr 1629 fertiggestellt wurde. Das Gebäude ist innen mit Kacheln in 7 Farben geschmückt, vor allem im typischen Hellblau und Gelb. 

Azadi-Turm (Freiheitsturm)

Inmitten von Teheran steht ein architektonisches Meisterwerk und zugleich das Wahrzeichen der Stadt. Der Freiheitsturm wurde anlässlich des 2500-jährigen Jubiläums der Persischen Monarchie 1971 erbaut. Der Turm hat die Form eines Vierbeinigen Ypsilons, ist 48 Meter hoch und stellt eine Verbindung aus Islamischer Architektur und des Stiles der Sassaniden und Achaimeniden dar. Für den Bau wurden 46.000 Steine in verschiedene Formen gebracht, eingedeckt wurde er mit 25.000 aus Isfahan stammenden Marmorsteine. Ursprünglich sollte der Turm (damals noch "Schahyad") die vier Ur-Zivilisationen Ägypten, China, Iran und Rom symbolisieren, nach der islamischen Revolution im Iran 1979 wurde er zum Freiheitsturm umbenannt und soll heute Frieden und Freiheit symbolisieren.

Si-o-se Pol - 33 Bogen Brücke

Die Si-o-se-pol, besser bekannt als „Allahwerdi Brücke“, ist eine der berühmtesten und schönsten Brücken in Isfahan und verbindet die Ufer der Tschahar-Bagh-Promenade über dem Zayandehrud Fluss. Das Meisterwerk wurde im Jahr 1602 während der Safawiden Zeit in Auftrag gegeben und ist heute ein Wahrzeichen der Stadt. Die komplett aus Stein erbaute Brücke ist 295 Meter lang und 13,75 Meter breit. Sie besteht aus zwei Arkadenreihen, wobei die untere mit Wasser durchfließende Reihe aus 33 Bögen besteht. Die obere Arkadenreihe ist der Übergang für Fußgänger. Die untere Reihe hat ebenfalls einen Korridor der sich von der einen Seite zu anderen erstreckt, aus Sicherheitsgründen jedoch versperrt ist. Auf der dem Wasserlauf entgegen gesetzten Seite wurden kreiskegelförmige Ausbuchungen den Brückenpfeilern hinzugefügt, die den Wasserfluss brechen und der Brücke Festigkeit gewährleisten. Auf der abgewandten Seite, befindet sich ein Teehaus und Treppen die bis in das Wasser führen. Bei Nacht wird die Brücke beleuchtet und bietet ein wunderschönes Panorama und Atmosphäre.

Feuertempel

Die Feuertempel gehören den iranischen Zoroastriern. Die Feuertempel sind moderne Gebäude die von wohlhabenden Glaubensbrüdern aus dem indischen Mumbai gestiftet worden sind. Ausgebildete Priester sind dafür verantwortlich, dass die Tempelflamme immer brennt. Im ewigen Feuer und Licht sehen die Zoroastrier das Sinnbild des höchsten Gottes Ahura Mazda. Viele nennen das Gebäude zwar Feuertempel, aber der Ausdruck ist im Grunde aber falsch. Die Zoroastrier sind keine Feueranbeter, wie häufig gesagt wird - ihnen sind die Schöpfungselemente Feuer, Wasser, Luft und Erde heilig, sie achten aber besonders auf das Feuer. Sie beten zu Gott, weshalb es eigentlich Gebetstempel heißen müsste.

Persische Gärten

Die Persischen Gärten folgten Gestaltungsrichtlinien, die noch heute ihre Gültigkeit haben und die westlichen Grünanlagen bis heute inspirieren. Die ersten Gärten der Welt, die als Zufluchtsort von Trockenheit und Hitze dienten entstanden in Persien. Die Gartenanlagen beeinflussten schon immer die Parkstile aller Welt. Der Persische Garten, der ursprünglich aus dem Iran stammt, ist ein wichtiger Bestandteil der persischen Kultur. Heutzutage wird oft der vereinfachte Begriff, ,,orientalischer Garten“ verwendet. Die Anlagen bestehen aus Wasserkanälen die zur Bewässerung dienten und aus Schattenplätzen – Bäume, Büsche, Mauern und Pavillions sollen vor der heißen Sonne schützen. Mit dem Sonnenlicht wurden Formen und Muster aus den Lichtstrahlen gestaltet, die ebenso zum persischen Garten gehören. Das Zusammenspiel von Wasser, Sonnenlicht, Pflanzen und Gebäude erschafft eine paradiesische Stimmung in den Lustgärten. Beispiele dafür sind der Bahai Garten in Israel, Naranjestan Garten im Iran oder der Persische Garten am Qavam-House.

Yazd

Die Wüstenstadt Yazd ist eine der schönsten Städte des Iran. Die Stadt hat unzählige Moscheen, Mausoleen und weitere traditionell islamische Gebäude. In der Innenstadt gibt es tausende von engen und verwinkelten Gassen, wo man sich leicht verirren kann. Die Häuser in Yazd bestehen aus braunem und weißem Lehm und sind eher klein gehalten. Eine besondere Sehenswürdigkeit ist die Freitagsmoschee von Yazd, welche ein ausgezeichnetes Exemplar des Azari-Stils innerhalb der persischen Architektur bildet. Auf der Moschee befinden sich die höchsten Minarette im Iran und die Fassade ist von oben bis unten mit blauen Fliesen dekoriert. Eine weitere Sehenswürdigkeit sind die Dachma (Türme des Schweigens). Dachma sind runde Türme die zur Himmelbestattung dienen und bis heute noch zur Tradition gehören.

Persische Basare

Der Iran bietet eine Vielfalt, die sich EuropäerInnen in ihren Träumen gerne ausmalen, wenn sie an Basare des Orients denken. Die authentischen Basare sind ein wahrer Genuss für die Sinne. Überall duftet es nach Gewürzen, bunte Farben schillern von jedem Stand und der orientalische Geruch verbreitet sich in den Gassen. Leider verlieren sie immer mehr an Bedeutung, da die gehobene Mittelschicht moderne Läden und Einkaufszentren bevorzugt. Trotzdem sind die Märkte zu manchen Tageszeiten gesteckt voll und ein wichtiger Teil der iranischen Kultur. Die Gassen, die nach Gewerbe aufgeteilten sind, führen oft Kilometer lang durch die Straßen und bieten eine Breite an unterschiedlichen Sachen. In Teheran befindet sich der größte überdachte Basar der Welt. Dort ist alles zu erwerben was für ein Leben notwendig ist und scheint. Ein absolutes Highlight und wunderschönes Souvenir sind die Perserteppiche, die allerdings nicht ganz billig sind. Alternative Mitbringsel wie Gewürze sind sehr zu empfehlen.

Ali Qapu Palast – Torpalast

Ali Qapu (hohes Tor) stellt die damalige Pforte zur Residenzstadt dar, und ist in der Zeit der Safawiden im Zentrum von Isfahan entstanden. Er gilt als ein Meisterwerk der damaligen Architektur. Auf dem Dach des Gebäudes befindet sich eine Eindrucksvolle Aussichtsplattform, die von 18 Zedernholzsäulen getragen wird. In sieben Stockwerke aufgeteilt, umfasst das Gebäude heute eine Höhe von 48 Meter. Jedes Stockwerk hat eine spezifische Verzierung, selbst die Treppen sind verziert. Einen wunderschönen Ausblick über die Stadt Isfahan, kann man von dem obersten Stock aus genießen. Reza Abbasi, ein bekannter Miniaturmaler, hat die Terrassen des dritten und vierten Stock mit Miniaturmalereien geschmückt. In einem der vielen Säle wurden ganz besondere Verzierungen eingebracht. Es wurde eine Verschalung aus Gips gelegt, welche die Umrisse von Gefäßen verschiedenster Form und Größe eingeschnitten wurden. Diese Struktur sogt für eine ganz besondere Akustik, die von Musikern sehr geschätzt wurde und der Raum deshalb auch Musikzimmer genannt wurde.

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