Das wussten Sie nicht über Kuba

Das wussten Sie nicht über Kuba

Kuba ist ein wunderschönes Land, welches sehr viel zu bieten hat. Kultur und Natur stehen bei den meisten Rundreisen an oberster Stelle. Aber die Karibikinsel hat auch einige Seiten zu bieten, von denen Sie so mit Sicherheit noch nichts gehört haben. 

Havanna ist die Hauptstadt mit dem kürzesten Weg für landwirtschaftliche Produkte

Die Metropole Havanna, welche eine Einwohnerzahl von fast zwei Millionen Einwohnern zählt, versorgt sich zu großen Teilen autark. Somit verfügt Kubas Hauptstadt weltweit über eine der kürzesten durchschnittlichen Verbindung vom Produzenten zum Konsumenten. Fast 50 Prozent des gesamten Gemüses wird in den 8000 Gärten des Stadtgebietes produziert. Für den Transport genügt meist ein Hand- oder Pferdekarren. Verkauft wird die Ware dann auf winzigen Agromercados (Märkte), die an fast jeder Ecke zu finden sind. Lokal und organisch produziert, dazu fair gehandelt, drei der wichtigsten Förderungen der alternativen Landwirtschaft sind in Havanna längst Standard. 

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Kuba lag ursprünglich im Pazifik

Die Insel, die heute Kuba heißt, driftete vor etwa 100 Millionen von Südamerika im Pazifik durch das noch offene Mittelamerika hindurch an die heutige Position und dass, ohne sich mit dem Land zu verbinden. Das erklärt auch die einzigartige Artenvielfalt auf Kuba: Mehr als die Hälfte aller Pflanzen auf der Insel sind endemisch, das macht 3000 Pflanzenarten, die nur auf Kuba zu finden sind. Bei Reptilien und Amphibien liegt die Rate an endemischen Arten sogar bei 80 Prozent. Das sind mehr endemische Spezies als zum Beispiel auf den Galápagos-Inseln.

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Der kleinste Vogel der Welt lebt auf Kuba

Der Zunzun, (auf Deutsch Bienenelfe) hat eine Gesamtlänge von gerade einmal fünf Zentimeter und wiegt nur knappe 1,8 Gramm. Seine Heimat hat der Zunun im Alexander-von-Humboldt-Nationalpark im Osten Kubas, welcher zugleich das größte Urwaldgebiet in der Karibik ist. 

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Interessante Berufe auf Kuba

Cuentapropistas werden auf Kuba jene Kleinunternehmer genannt, die seit einiger Zeit auf eigene Kasse wirtschaften dürfen. In den letzten Jahren hat die Wirtschaftsreform 201 Tätigkeiten offiziell erlaubt, darunter den Pizzabäcker, natürlich den Messerschleifer, den Feuerzeugaufüller und den Geburtstagsclown, Knopfannäher und den Zeitungsverkäufer, Matratzenaufbereiter und Schreiner. Einer der ausgefallensten ist dabei der Schlangesteher, in der Bodega, jener staatlichen Verkaufsstelle für Lebensmittel der Grundversorgung: Wer will, kann sich tatsächlich dort in der Schlange von einem amtlich zugelassenen Schlangesteher vertreten lassen. 

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Zeitreise im Tauchanzug

Im Süden Kubas lassen sich die am besten erhaltenen Korallenriffe der gesamten Karibik finden, weil sie seit Jahrzenten unter Schutz stehen. In den Riffen der Jardines de la Reina schwimmen bis zu 300 Kilo schwere Riesenzackenbarsche und die pure Masse an Fisch, die sich dort messen lässt, liegt sechs Mal höher als in den Riffen vor Florida oder Mexiko. Ein Tauchgang in den Jardines de la Reina ist wie eine Zeitreise zurück in die Zeit, als das Meer noch voller Fische war und die Korallenriffe der Karibik von bunt schildernden Schwärmen leuchteten. 

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Die Regale der Buchhandlungen in Kuba sind mit Büchern gefüllt, die keiner haben will

Wer in kubanischen Buchhandlungen Romane von aktuellen kubanischen Autoren sucht, findet meist nur einen kleinen Grabbeltisch, auf dem wenige Bücher liegen. Jedenfalls in jenen Buchhandlungen, in denen in moneda nacional bezahlt wird, dem Geld der armen Leute. Die langen Regale an den Wänden sind mit vielen Ausführungen der Werke von Fidel Cast und Che Guevara gefüllt. Der Grund dafür ist, dass die Bücher keiner mehr haben will. 

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Die Kubaner sind unglaublich erfinderisch

"Resolver" und "Inventar" sind kubanische Schlüsselbegriffe. Im "Probleme lösen" und "Erfinden" sind die Kubaner nämlich Weltmeister. Da auf Kuba jahrzehntelang Mangel an diverser Ware herrschte, musst die Einheimischen diesem mit immer neueren und ausgefalleneren Ideen gegentrotzen. Aus dem Motor einer Waschmaschine wird ganz einfach eine Mühle zum Schreddern von Kokosnüssen, ebenso kann daraus eine Maschine zum Drehen von Gitarrensaiten werden. Wenn ein altes Fahrrad auf einen Kettensägen Motor trifft, wird daraus ein Rikimbili, ein wackliges aber schnelles Moped. Aus Rum, Natron und Regenwasser kann ein sehr brauchbares Shampoo hergestellt werden. 

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