Reisebericht Persien, Iran - Gerlinde Obermair

Reisebericht Persien - Gerlinde Obermaier

Persien als Kurztrip – das ist ja viel zu weit und überhaupt viel zu gefährlich... das hörte ich häufig, als wir den Kurztrip nach Isfahan über unseren Nationalfeiertag planten. Eine Sehnsucht in dieses, für mich noch immer zauberhaftes Land, führte mich für sechs Tage in den Iran.

Der Hinflug war abends mit Austrian Airlines ab Salzburg via Wien nach Isfahan, perfekt für uns! Wir hatten also vier ganze Tage Zeit, Isfahan und die Umgebung zu erkunden. 
Nach Ankunft haben wir noch etwas Zeit zum entspannen im Hotel und dann geht´s auch schon los - zu Fuß zum Imam-Platz. Von den Einheimischen wird dieser liebevoll Meydan-e Naqsh-e Jahan“ genannt, was so viel wie „Abbild der Welt“ heißt. Wir tauchen ein in diese zauberhafte und bunte Welt und erfreuen uns an den Meisterwerken der islamischen Baukunst - umgeben vom Palast und Moscheen mit ihrer Großzügigkeit und mächtigen Farbenpracht. 

Reisebericht Persien - Gerlinde Obermaier

Endlich wieder da! Isfahan - das ist die halbe Welt - sagen die Einheimischen liebevoll. Ich bummle über den Imam-Platz und genieße Gespräche mit Einheimischen, die hier schöne Stunden mit ihren Liebsten verbringen. Über historische Brücken spazieren, durch Gärten mit ihren typischen Wasserbecken schlendern, ruhen in einem typischen Teehaus und natürlich bummeln durch den historischen Basar – das ist Isfahan.

Am nächsten Tag erwartet mich eine Fahrt via Varzaneh, einem typischen Dorf, wo die Frauen nach uralter Kultur noch weiße Tschadors tragen weiter nach Yazd, in die Stadt des Zarathustrismus. Diese Religion geht auf das 7. - 4. Jahrhundert v. Chr. zurück und lehrt Gutes zu denken, zu reden und zu tun. Die Türme des Schweigens sind Zeugen dieser uralten Religion. Den lauen Abend genießen wir am Meydan-e Amir Chaqmaq Platz und wieder erregen wir als Europäer positive Aufmerksamkeit. Es folgen sehr nette Gespräche mit den freundlichen Einheimischen und zu guter Letzt wird dann natürlich noch immer ein "Selfie" gewünscht.

Reisebericht Persien - Gerlinde Obermaier

Nach einem Bummel durch die Altstadt von Yazd mit den engen Gassen und uralten Lehmhäusern geht die Fahrt wieder zurück nach Isfahan. Unterwegs besuchen wir in Nain noch eine uralte Teppich- und Keramikwerkstatt. Unglaublich wie einfach hier noch Sachen produziert werden - und das mit nur fünf Stunden Flugentfernung!

Wieder ein Abend in Isfahan – natürlich flanieren wir wieder durch die Stadt, gehen in ein gemütliches Restaurant, essen und genießen. Am nächsten Tag erwartet uns ein Ausflug Richtung Wüste und anschließend in das abgelegene Bergdorf Abyaneh, wo die Frauen nach uralter Tradition noch Kopftücher mit Rosendekor tragen. Beim Spaziergang durch dieses malerische Dorf, dessen rotbraune Lehmziegelhäuser sich in Stufen an einem Hang entlang ziehen, ergeben sich Gespräche mit Einheimischen oder einfach nur ein freundliches „Salam“ was so viel wie "Frieden" heißt. Abends geht es noch einmal zum Imam-Platz, die Spiegelungen der Moscheen mit der Minarette und dem Ali Qapu Palaste in den Wasserbecken faszinieren und sind ein wahrer Geheimtipp für alle Iran-Reisenden - die Stimmung und die einzigartige Spiegelung im Wasserbecken muss man gesehen haben. 

Rückblickend festgestellt, fühlt es sich an, als wären wir 2 Wochen hier gewesen. Unser Rückflug ist am 6. Tag früh morgens und Eines steht fest – ich war schon viel zu lange nicht mehr hier. 
Wir werden wieder kommen, ganz bald!

Gerlinde Obermair
Produktmanager

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